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Nestlé trennt sich von Konzernchef – Liebe geht, Navratil kommt

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Es hätte ein Märchen sein können: Ein mächtiger CEO, eine romantische Beziehung im Büro, ein bisschen Herzklopfen zwischen Controlling-Meeting und Kantinenbesuch… Doch leider war der Prinz der Schokoladenfabrik nicht ganz ehrlich, und so endete die Geschichte nicht mit Pralinen, sondern mit der sofortigen Entlassung von Laurent Freixe.

Der Grund? „Nicht offengelegte romantische Beziehung“ mit einer direkt unterstellten Mitarbeiterin. Oder wie man in der Nestlé-Zentrale vermutlich sagt: „Verstoß gegen den Verhaltenskodex – Kapitel 7, Absatz 4: Don’t mix cocoa with coworkers.“

„Das war eine notwendige Entscheidung“, erklärte Verwaltungsratschef Paul Bulcke.
Und man kann erahnen, wie er beim Satz die Firmenrichtlinien wie eine Bibel in der Hand hielt und dabei Tränen aus PowerPoint-Folien presste.

Freixe hatte den Posten gerade erst im September 2024 übernommen. Ganze elf Monate Chef – das ist in Konzernjahren ungefähr ein Tinder-Date mit Parkhausbezahlung.

☕ From Nespresso with Promotion

Doch kein Grund zur Sorge: Die Konzernleitung hat schnell Ersatz gefunden – und zwar in der Kaffeeküche!
Philipp Navratil, Chef von Nespresso, darf jetzt ran. Vom koffeinhaltigen Lifestyle zum weltgrößten Lebensmittelkonzern – ein natürlicher Karriereweg, wenn man bedenkt, dass auch CEOs morgens wach werden müssen.

Navratil ist ein Nestlé-Veteran – seit 24 Jahren dabei, davon die ersten Jahre vermutlich damit beschäftigt, interne Beziehungsrichtlinien auswendig zu lernen. Jetzt darf er endlich zeigen, dass er nicht nur Kapseln zählen kann, sondern auch Börsenzahlen.

🚪 Tür zu, Affäre vorbei

Ob sich Freixe bei der Kündigung in einem Meeting-Raum verabschieden durfte oder direkt sein Outlook-Kalender auf mysteriöse Weise verschwand, ist nicht bekannt. Klar ist: Bei Nestlé wird nicht nur auf Kalorien geachtet, sondern auch auf zwischenmenschliche Compliance-Fette.

Nestlé betont, die „strategische Ausrichtung bleibe unverändert“ – was übersetzt so viel heißt wie:
„Wir machen weiter wie bisher, aber ab jetzt ohne Candlelight-Dinner im Konzernbüro.“


Fazit:

Bei Nestlé gilt ab sofort: Liebesbriefe bitte in der Kaffeepause verbrennen – oder gleich mit der Personalabteilung cc setzen.
Denn wer sich mit Macht verknallt, bekommt am Ende vielleicht statt Romantik nur eine Abmahnung – oder den Ausgang gezeigt.

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