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National Park Service entfernt Trump-Epstein-Statue – Debatte über Meinungsfreiheit

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Noch vor Tagesanbruch am Mittwoch ließ der US-National Park Service (NPS) eine Statue mit dem Titel „Best Friends Forever“ entfernen. Die Installation zeigte Ex-Präsident Donald Trump und den verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein Hand in Hand vor dem Kapitol in Washington. Nur einen Tag zuvor war das Werk von der Künstlergruppe „The Secret Handshake“ aufgestellt worden.

Streit um Genehmigung

Das Innenministerium, das den NPS beaufsichtigt, erklärte, die Statue habe gegen die erteilte Genehmigung verstoßen. Konkret soll die Höhe des Kunstwerks nicht den Vorgaben entsprochen haben. Nach Angaben der Organisatoren war im Genehmigungsdokument eine maximale Höhe von sechs Fuß (knapp 1,80 Meter) angegeben. Mit Sockel sei die Statue höher gewesen.

Die Künstler bestreiten jedoch, dass ein formaler Verstoß vorgelegen habe. Zudem sehe die Genehmigung ausdrücklich vor, dass im Fall eines Widerrufs eine 24-stündige schriftliche Vorankündigung erfolgen müsse – eine solche Mitteilung sei aber nicht erfolgt. Stattdessen sei die Statue in der Nacht überraschend abgebaut und beim Transport beschädigt worden.

Künstlergruppe spricht von Eingriff in Meinungsfreiheit

„Die Statue selbst spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass sie zerstört wurde – und was das über die Lage der Meinungsfreiheit aussagt“, erklärte ein Organisator namens Patrick gegenüber CNN. Er verglich die Aktion mit Drohungen Trumps gegen kritische TV-Moderatoren.

Fotos, die CNN vorliegen, zeigen die Statue nach dem Abbau stark beschädigt, der Kopf der Trump-Figur sei gespalten.

Vorgeschichte

„The Secret Handshake“ ist bekannt für provokante Kunstaktionen in Washington. Frühere Werke – etwa „The Resolute Desk“, „The Donald J. Trump Enduring Flame“ oder „Dictator Approved“ – waren ebenfalls auf dem National Mall aufgestellt worden und hatten keine Probleme mit Genehmigungen.

Die langjährige Beraterin der Gruppe, Carol Flaisher, bezeichnete die offizielle Begründung als „Nonsens“. In 40 Jahren Erfahrung mit Genehmigungsverfahren habe sie „noch nie so etwas erlebt“. Sie vermutet einen bürokratischen Fehler oder politische Motivation.

Ungeklärte Fragen

Ob das Innenministerium tatsächlich die vorgeschriebene Vorankündigung geschickt hat und welche konkreten Verstöße zur Entfernung führten, blieb zunächst offen. Eine Stellungnahme dazu steht bislang aus

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