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Bessi (CC0), Pixabay
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Seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar sind in der Ukraine nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) rund 4,8 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Arbeitsplatzverluste machten damit etwa 30 Prozent der ukrainischen Erwerbsbevölkerung vor Kriegsbeginn aus, teilte die ILO unter Verweis auf eine eigene Studie mit.

Die Arbeitsplatzverluste könnten auf sieben Millionen steigen, wenn der Krieg länger andauerte. Andererseits könnten 3,4 Millionen Arbeitsplätze im Falle eines Waffenstillstands schnell wieder entstehen.

Die ILO warnte zudem, dass der Krieg auch die Arbeitslosigkeit in den Nachbarländern der Ukraine, die viele Flüchtlingen aufnehmen, wie etwa Polen in die Höhe treiben könnte. Auch zentralasiatische Länder könnten betroffen sein, wenn Wanderarbeiter in Russland ihre Arbeit verlören und heimkehrten.

Die Organisation verwies darauf, dass der Konflikt die Wirtschaft in der Ukraine mit ihren vormals rund 44 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen weitgehend lahmgelegt, die Exporte abgewürgt und Millionen Menschen in die Flucht getrieben habe. „Die russische Aggression in der Ukraine hat zu einer verheerenden humanitären Krise geführt und die schnellste erzwungene Bevölkerungsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst.“

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Nicht nur bei Treibstoffen und Haushaltsenergie, auch bei Lebensmitteln sind die Preise in den letzten Monaten stark gestiegen. Gerade Grundnahrungsmittel wurden teils deutlich teurer. Der Krieg in der Ukraine ist ein wesentlicher, aber bei Weitem nicht der einzige Grund dafür. „Schuld“ an den hohen Lebensmittelpreisen ist ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren.

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