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geralt (CC0), Pixabay
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Angesichts steigender Treibstoffpreise setzt Ungarns Regierung den Höchstpreis für Benzin amtlich fest. Ein Liter Super (95 Oktan) sowie ein Liter Diesel dürfen ab 15. November jeweils maximal 480 Forint (1,33 Euro) kosten.

Das gab Kanzleramtsminister Gergely Gulyas heute in Budapest bekannt. Auf andere Treibstoffarten bezieht sich die Regelung nicht. Sie soll vorerst drei Monate in Kraft bleiben.

Derzeit kostet ein Liter Super (95 Oktan) in Ungarn durchschnittlich 506 Forint, ein Liter Diesel 512 Forint. Nach der Ankündigung des Ministers sank der Aktienkurs des ungarischen Mineralölkonzerns MOL an der Budapester Börse um vier Prozent.

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In China weitet Präsident Xi Jinping seine Macht aus. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei verabschiedete heute eine Resolution, in der die historische Bedeutung von Xi auf dieselbe Stufe wie Mitbegründer der KP Chinas, Mao Tse-tung, und der frühere Parteichef Deng Xiaoping, gehoben wird. Beide Männer stehen nach offizieller Lesart, wie nun auch Xi, für entscheidende Wegmarken in der jüngeren Geschichte Chinas. In den offiziellen Dokumenten wird Xi als Hauptinnovator einer neuen Ära aufgeführt.

Parteichef Xi werde womöglich im nächsten Jahr seine dritte Amtszeit als Präsident beginnen, nachdem China 2018 die Begrenzung von zwei Amtszeiten für Präsidenten abgeschafft hat.

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Die belarussische Freestyle-Skiweltmeisterin Alexandra Romanowskaja ist nach Angaben der Opposition in ihrer Heimat vorübergehend festgenommen und später zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die 25-Jährige erhielt wegen Verstößen gegen das Verbotsgesetz eine Strafe von umgerechnet mehr als 1.000 Euro, das teilte die oppositionelle belarussische Athletenvertretung Belarusian Sport Solidarity Foundation (BSSF) heute mit.

Die Sportlerin soll gestern nach einem Training aufgegriffen und festgesetzt worden sein. Die Verurteilung erfolgte BSSF-Angaben zufolge im Zusammenhang mit angeblichen Verstößen bei einer Demonstration. Romanowskaja, die 2019 Sportlerin des Jahres in Belarus war, war in den vergangenen Monaten auch als Kritikerin des autoritären Machthabers Alexander Lukaschenko in Erscheinung getreten.

Romanowskaja hatte bei der WM 2019 in Park City die Goldmedaille im Springen gewonnen. Sie hatte nach der Wahl als eine von rund 2.000 Persönlichkeiten aus dem Sport einen Protestbrief unterzeichnet.

 

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