Andy Byron, CEO des US-amerikanischen Datenanalyseunternehmens Astronomer, hat seinen Rücktritt eingereicht, nachdem ein virales Video von einem Coldplay-Konzert für weltweite Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Der Vorstand des Unternehmens nahm die Entscheidung an, wie am Samstag über LinkedIn und die Plattform X (ehemals Twitter) offiziell bekannt gegeben wurde.
„Unsere Führungskräfte sollen Maßstäbe setzen – im Verhalten wie in der Verantwortung. Dieser Standard wurde zuletzt nicht eingehalten“, so die Stellungnahme von Astronomer.
🎥 Was war passiert?
Ein Video vom 16. Juli, aufgenommen während eines Coldplay-Konzerts im Gillette Stadium in Massachusetts, zeigt einen Mann und eine Frau, die sich innig umarmen – bis sie plötzlich auf der „Kiss Cam“ erscheinen. Beide lassen sich rasch voneinander ab, offenbar ertappt.
Coldplay-Sänger Chris Martin kommentierte scherzhaft vor Tausenden:
„Uh oh… Entweder haben sie eine Affäre – oder sie sind einfach sehr schüchtern.“
Das Video verbreitete sich rasend schnell: Mehr als 76 Millionen Aufrufe wurden gezählt, inklusive Memes, Fernsehsatire und Online-Spekulationen.
🧑💼 Wer war auf dem Video zu sehen?
Laut New York Times handelt es sich bei den Personen um Andy Byron und Kristin Cabot, die Chief People Officer von Astronomer. Offiziell bestätigt wurden die Identitäten nicht – USA TODAY konnte sie bislang ebenfalls nicht verifizieren.
Zuvor hatte Astronomer den CEO beurlaubt und eine interne Untersuchung angekündigt. Mit dem Rücktritt zieht das Unternehmen nun Konsequenzen.
🧭 Was bedeutet das für Astronomer?
Mitbegründer und Produktchef Pete DeJoy übernimmt vorerst als Interims-CEO. Die Suche nach einer langfristigen Nachfolge hat laut Unternehmen bereits begonnen.
In einem weiteren Statement betont Astronomer:
„Wir waren bisher als Vorreiter im Bereich DataOps bekannt. Auch wenn die Aufmerksamkeit über Nacht kam, bleibt unser Produkt stabil. Wir helfen weiterhin unseren Kunden bei ihren Daten- und KI-Herausforderungen.“
📌 Fazit:
Ein kurzer Moment auf der Stadionleinwand hat weitreichende Konsequenzen: Ein CEO muss gehen, ein Unternehmen kämpft um sein öffentliches Image – und das Internet fragt sich weiter: Wer waren die beiden wirklich?
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