San Francisco/London – Tausende Nutzer in den USA und Großbritannien meldeten am Montag erhebliche Störungen auf Elon Musks Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter). Die Ausfälle dauerten für viele bis in den Nachmittag an.
Laut der Plattform Downdetector wurden in den USA zehntausende Störungen registriert. In Großbritannien erreichte die Zahl der Meldungen kurz vor 14:00 GMT über 8.000. Viele Nutzer konnten weder ihre Feeds aktualisieren noch auf Inhalte zugreifen.
Elon Musk selbst machte in einem Post auf X einen koordinieren Angriff für die Störungen verantwortlich:
👉 „Entweder eine große organisierte Gruppe und/oder ein Staat steckt dahinter.“
In einem Interview mit Fox Business sagte Musk, die Angriffe seien mit Internetprotokoll-Adressen aus dem „Ukraine-Gebiet“ in Verbindung gebracht worden. Beweise legte er dafür nicht vor.
Die ukrainische Botschaft in Washington wurde von der BBC um eine Stellungnahme gebeten.
Laut Alp Toker, Direktor von Netblocks, einem Dienst zur Überwachung von Internetverbindungen, deuteten die Ausfälle tatsächlich auf eine Denial-of-Service-Attacke (DDoS) hin.
💬 „Das Muster entspricht dem, was wir bei früheren Angriffen gesehen haben. Es ist kein gewöhnlicher technischer Fehler.“
Sein Team habe mehrere mehr als sechs Stunden andauernde Störungen festgestellt – eine der längsten bekannten Ausfälle von X/Twitter.
Während der Störung sorgte Musk auch politisch für Aufsehen, indem er den US-Senator Mark Kelly (Demokrat, Arizona) als „Verräter“ bezeichnete.
Hintergrund: Kelly hatte sich nach einem Besuch in der Ukraine für eine fortgesetzte US-Unterstützung Kiews ausgesprochen.
📢 Kellys Antwort auf X:
👉 „Elon, wenn du nicht verstehst, dass die Verteidigung der Freiheit ein Grundpfeiler Amerikas ist, dann überlass das besser denen, die es tun.“
🔹 War es tatsächlich ein Cyber-Angriff aus der Ukraine oder ein technischer Fehler?
🔹 Hat Musk die politische Debatte um die Ukraine bewusst angeheizt?
🔹 Wird X gegen künftige Ausfälle besser abgesichert?
Die Debatte um die Sicherheit der Plattform und die Rolle von Musk in geopolitischen Konflikten dürfte damit weiter Fahrt aufnehmen.
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