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Moskau und die Probleme mit Patriotisten

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Hundertschaften der russischen Polizei haben im Stadtzentrum von Moskau bei Zusammenstößen zwischen Ultranationalisten und Kaukasiern rund 1.000 Menschen festgenommen.
Am Kiewer Bahnhof in der russischen Hauptstadt sperrten die starken Sicherheitskräfte am Mittwoch auch den Zugang zu einem der größten Einkaufszentren sowie zur Metro. Unbeteiligte Passanten ergriffen mit Angstschreien die Flucht. Es kam zu teils dramatischen Szenen, als die Polizei versuchte, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Aufgebrachte Jugendliche zogen mit Nebelkerzen und Feuerwerkskörpern durch die Straßen. „Russland für die Russen“, „Moskau für die Russen“, „Haut ab in den Kaukasus“, skandierten Hunderte junge Männer und Frauen. Auch an anderen Stellen kam es zu Protestmärschen. Die Stimmung in Moskau ist seit Tagen extrem aufgeheizt, nachdem mutmaßliche Täter aus dem Kaukasus einen russischen Fußballfan erschossen hatten.

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