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1. Insolventer Veranstalter FTI storniert alle Reisen bis 5. Juli
Der insolvente Reisekonzern FTI hat aufgrund von Unsicherheiten für die Urlauber alle Reisen in den nächsten vier Wochen abgesagt. Der Insolvenzverwalter führt Verhandlungen mit anderen Reiseveranstaltern über eine mögliche Übernahme der Reisen nach diesem Zeitraum. Konkurrenten wie TUI, Dertour und Alltours bieten bereits Buchungen mit flexiblen Stornierungsregeln an, um FTI-Kunden zu gewinnen und verhandeln Verträge mit Hotels, um für FTI einzuspringen.

2. Sechs weitere Galeria-Filialen bleiben – Chemnitz nicht
Nach Gesprächen mit Vermietern konnte der Insolvenzverwalter der Warenhauskette Galeria sechs weitere Standorte erhalten, darunter Filialen in Berlin-Spandau, Köln, Mainz, Mannheim, Oldenburg und Würzburg. Damit sind rund 500 zusätzliche Arbeitsplätze gesichert. Insgesamt bleiben nun 82 von 92 Standorten erhalten, der Standort Chemnitz wird jedoch geschlossen.

3. SPD-Sozialpolitikerin widerspricht Berichten zu Bürgergeld-Kosten
Die SPD-Sozialpolitikerin Annika Klose wies Berichte über Mehrkosten von zehn Milliarden Euro beim Bürgergeld in diesem Jahr zurück. Sie erklärte, dass die Bild-Zeitung die Zahlen der ersten beiden Monate fälschlicherweise auf das gesamte Jahr hochgerechnet habe, ohne saisonale Schwankungen der Arbeitslosigkeit zu berücksichtigen. Klose räumte jedoch ein, dass die aktuelle Konjunktur-Schwäche zu höheren Bürgergeld-Ausgaben führen könnte, dazu lägen aber noch keine Zahlen vor.

4. Auswärtiges Amt warnt vor Zusammenarbeit mit Taliban
In der Diskussion um Abschiebungen nach Afghanistan bleibt das Auswärtige Amt skeptisch. Ein Sprecher von Ministerin Annalena Baerbock warnte davor, dass die Taliban Rückführungen als Gelegenheit nutzen könnten, um sich bezahlen zu lassen und internationale Anerkennung zu erlangen. Das afghanische Außenministerium in Kabul hatte sich zuvor offen für Abschiebungen aus Deutschland gezeigt, forderte aber eine bilaterale Vereinbarung. Deutschland erkennt die Taliban-Machthaber in Afghanistan nicht an.

5. Geisa: Spatenstich für Produktionshalle von MES GmbH
Der Maschinenbauer MES verlegt seinen Hauptsitz von Hessen nach Thüringen und baut in Geisa im Wartburgkreis ein Produktions- und Bürogebäude für rund 80 Mitarbeiter. Das Unternehmen investiert 6,5 Millionen Euro, davon kommen 1,6 Millionen Euro vom Land. Der Einzug ist für Anfang 2026 geplant. MES fertigt Sondermaschinen unter anderem für Autozulieferer und die Textilindustrie.

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