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Das US-Militär hat angesichts des Nahost-Konflikts rund 900 Soldaten in die Region verlegt. Einige der Soldaten seien bereits angekommen, andere seien auf dem Weg in die Region, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder gestern. Ein Teil davon werde aus den USA nach Nahost verlegt.Die Truppen würden nicht nach Israel geschickt, sondern sollten die Einheiten, die sich bereits in der Region befänden, unterstützen, betonte Ryder.Zur Abschreckung regionaler Akteure haben die USA bereits mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in das östliche Mittelmeer verlegt, Truppen des US-Militärs wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt. Die USA wollen Israel außerdem zwei Raketenabwehrsysteme vom Typ Iron Dome (Eisenkuppel) schicken.

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Im Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon hat es gestern erneut einen Zwischenfall gegeben. Das Militär habe im Nachbarland eine „Terrorzelle“ angegriffen, deren Mitglieder versucht hätten, Raketen auf Ziele in Israel zu feuern, erklärten die Streitkräfte.An der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kommt es seit Beginn des Gaza-Krieges zunehmend zu gewaltsamen Zwischenfällen. Auf beiden Seiten gab es bereits Todesopfer.

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Ägypten lässt zur Behandlung palästinensischer Verletzter aus dem Gazastreifen nahe der gemeinsamen Grenze ein Feldlazarett errichten. Dieses werde hinter einem staatlichen Krankenhaus im Ort Scheich Zuweid gebaut, sagte ein ägyptischer Regierungsvertreter gestern.Der Ort im Norden der Sinai-Halbinsel liegt etwa 15 Kilometer vom Grenzübergang Rafah entfernt. Das Feldlazarett werde mindestens über 300 Betten verfügen, berichtete die Zeitung „Al-Masri Al-Jum“.

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Die Vollversammlung der Vereinten Nationen beschäftigt sich bei einer Sondersitzung aktuell mit der Situation im Gazastreifen. Das Treffen begann gestern in New York mit Ansprachen der diplomatischen Vertreter Israels und der Palästinenser. Israels UNO-Botschafter Gilad Erdan zeigte den Anwesenden ein Video des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober.Das Massaker der Hamas habe „nichts“ mit den Palästinensern, dem arabisch-israelischen Konflikt oder der Palästinenserfrage zu tun, sagte Erdan. „Das ist kein Krieg mit den Palästinensern, Israel befindet sich im Krieg mit der völkermordenden dschihadistischen Terrororganisation Hamas.“Erdan sprach von der brutalen Ermordung unschuldiger israelischer Zivilisten und Zivilistinnen. Dabei zeigte er der UNO-Vollversammlung ein Video, das einen Hamas-Angriff zeigen soll. „Die Heuchelei ist unfassbar“, betonte er.

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