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US-Präsident Joe Biden wird morgen Israel besuchen. Das kündigte Außenminister Antony Blinken am Dienstag an. Biden werde Gespräche mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu führen und klarstellen, dass Israel das Recht habe, sich selbst zu verteidigen. Noch am gleichen Tag wolle Biden nach Jordanien weiterreisen, um dort den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi und den jordanischen König Abdullah II. zu treffen, teilte das Weiße Haus mit. Medien hatten schon zuvor über die Reise des 80-Jährigen spekuliert. Netanjahu soll Biden demnach während eines Telefonats am Wochenende nach Israel eingeladen haben. Biden hatte nach dem verheerenden Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel mehrmals mit Netanyahu gesprochen, teils öfter am Tag. Er schickte außerdem seinen Außenminister Blinken nach Israel und in weitere Länder in der Region. Auch Verteidigungsminister Lloyd Austin war zu Gesprächen in Israel.

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Die radikalislamische Terrororganisation Hamas hat ein Video veröffentlicht, das eine ihrer Geiseln aus Israel zeigen soll. Das gestern Abend auf dem offiziellen Telegram-Kanal der Hamas veröffentlichte Video, dessen Echtheit zunächst nicht bestätigt werden konnte, zeigt eine am Arm verletzte junge Frau, die auf Hebräisch sagt, dass sie aus dem Zentrum Israels stammt. Weiter erklärt sie, dass sie im Gazastreifen festgehalten und gut behandelt werde. Zudem fordert die Frau ihre Freilassung. Laut der Bildunterschrift wurde die junge Frau „am ersten Tag“ des Angriffs der Hamas auf Israel entführt. Laut Israel wurden bei dem Großangriff der Hamas am 7. Oktober 199 Menschen entführt, die Hamas selbst sprach am Montag von „200 bis 250“ Geiseln allein aus Israel. Dazu kämen noch Angehörige anderer Staaten, die den Hamas-Angaben zufolge freigelassen werden sollen, sobald die Umstände es erlauben.

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Die proeuropäische Opposition hat Teilergebnissen zufolge bei der Wahl in Polen die Mehrheit im Parlament errungen. Nach Auszählung von gut 80 Prozent der Stimmen kam die regierende PiS als stärkste Kraft auf knapp 37 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission gestern mitteilte. Die Bürgerkoalition von Ex-Regierungschef Donald Tusk und ihre möglichen Bündnispartner erreichten demnach aber zusammen eine Mehrheit von rund 52 Prozent.

 

 

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