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Die Afrikanische Union (AU) hat russische Vorschläge für Getreidelieferungen als unzureichend bezeichnet und einen Waffenstillstand in der Ukraine gefordert. Präsident Wladimir Putin habe seine Bereitschaft gezeigt, den afrikanischen Staaten bei der Getreideversorgung zu helfen, sagte der AU-Vorsitzende Azali Assoumani gestern zum Abschluss des Russland-Afrika-Gipfels in Sankt Petersburg.

„Ja, das ist wichtig, aber es ist vielleicht nicht ganz ausreichend. Wir brauchen einen Waffenstillstand“, sagte Assoumani. Putin habe in diesem Zusammenhang auch eine Bereitschaft zu einem Dialog gezeigt. „Jetzt müssen wir die andere Seite überzeugen“, so der AU-Vorsitzende.

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Am Tag der ukrainischen Staatlichkeit hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den jungen Menschen im Land eine sichere und freie Zukunft in ihrer Heimat zugesichert. „Der Staat kann und muss ihnen absolut alle Möglichkeiten für ein würdevolles, zivilisiertes und sicheres Leben eröffnen. Für ein freies Leben“, sagte er gestern. Er habe Buben und Mädchen an diesem Feiertag ihre ersten Pässe überreicht und dankte ihnen für ihren Glauben an die Ukraine.

Der Tag der ukrainischen Staatlichkeit wurde von Selenskyj vor zwei Jahren eingeführt. Er wurde auf den Jahrestag der Christianisierung des mittelalterlichen Reiches der Kiewer Rus im Jahr 988 festgelegt. Ab dem kommenden Jahr wird er einem kürzlichen Parlamentsbeschluss zufolge um 13 Tage vorverlegt, um dem modernen gregorianischen Kalender zu entsprechen.

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Bei einem Raketeneinschlag in der ukrainischen Millionenstadt Dnipro sind nach vorläufigen Behördenangaben neun Menschen verletzt worden. „Die russischen Terroristen haben auf ein Hochhaus gezielt“, schrieb der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko gestern auf seinem Telegram-Kanal.

Nach Medienangaben wurde ein neuer Wohnkomplex im Stadtzentrum der Industriemetropole getroffen. Videos zeigen schwere Beschädigungen. Die geringe Anzahl der Verletzten wurde damit erklärt, dass viele Wohnungen noch nicht bezogen worden seien.

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Die EU hat Sanktionen gegen Propagandisten des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt. Betroffen sind nach einem gestern veröffentlichten Beschluss sieben Personen und fünf Organisationen, die für eine Kampagne mit dem Namen „RRN“ (Recent Reliable News) verantwortlich sein sollen.

„Diese Kampagne ist auf die Verfälschung von Informationen und die Verbreitung von Propaganda zur Unterstützung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine ausgerichtet“, erklärte die EU zu der Entscheidung. Die Kampagne basiere dabei auf gefälschten Websites, die vortäuschten, Websites nationaler Medien bzw. Regierungswebsites zu sein, sowie auf gefälschten Konten in sozialen Netzwerken.

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