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Bei einer Geberkonferenz für den Sudan haben UNO-Organisationen Zusagen für fast 1,5 Milliarden Dollar (1,37 Milliarden Euro) erhalten. Das gab der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Martin Griffiths, heute Abend in Genf bekannt.

UNO-Hilfsorganisationen hatten insgesamt mehr als drei Milliarden Dollar gefordert, um den Menschen in dem von einem schweren Konflikt betroffenen Land in diesem Jahr zu helfen.

24,7 Millionen Menschen im Sudan – etwa die Hälfte der Bevölkerung – benötigen laut den Vereinten Nationen humanitäre Hilfe. Von den mehr als drei Milliarden geforderten Dollar entfallen 2,56 Milliarden Dollar auf das Nothilfebüro der Vereinten Nationen (OCHA), das damit vorrangig Nahrung, Wasser, Unterkünfte und medizinische Hilfe im Land finanzieren will. Weitere 470 Millionen Dollar sind für die etwa 480.000 Menschen vorgesehen, die aus dem Sudan vorwiegend in umliegende Länder geflohen sind.

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Das ukrainische Militär hat von einem planmäßigen Verlauf der eigenen Gegenoffensive gesprochen – zugleich aber eine „schwere Lage“ an der Front eingeräumt. Im Süden des Landes sei man auf „erbitterten Widerstand“ der russischen Besatzer gestoßen, schrieb der ukrainische Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj gestern auf Telegram. Der Vormarsch der Ukrainer werde durch Befestigungen, dichte Minenfelder und eine „große Zahl an Reserven“ behindert.

„Die Operation wird nach Plan fortgesetzt“, versicherte Saluschnyj aber. In einem Video zeigte er sich zudem zusammen mit Generalstabschef Serhij Schaptala in einem Kommandozentrum in Frontnähe. Saluschnyj konterte damit wohl auch Gerüchte in russischen Staatsmedien, die seit einiger Zeit immer wieder behaupten, er sei angeblich bei einem Raketenangriff im Mai schwer verletzt worden.

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Auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind Behördenangaben zufolge drei Menschen bei einer Autoexplosion verletzt worden. Der Vorfall habe sich aus zunächst ungeklärter Ursache nahe der Krim-Hauptstadt Simferopol ereignet, teilte die von Moskau eingesetzte Innenbehörde der Region gestern mit.

Russischen Medienberichten zufolge soll es sich bei einem der Verletzten um Wladimir Epifanow handeln, einen hochrangigen Mitarbeiter des Vizebesatzungschefs der ebenfalls besetzten ukrainischen Region Saporischschja.

 

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