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Nach der Parlamentswahl in Thailand am Sonntag liegen die pro-demokratischen Parteien der Opposition vorläufigen Ergebnissen zufolge weit vorne. Die progressive Move-Forward-Partei und die reformorientierte Partei Pheu Thai kamen in der Nacht auf Montag (Ortszeit) nach Auszählung von etwa 95 Prozent der Wahlzettel zusammen auf etwa 60 Prozent der Stimmen, so Berechnungen der Wahlkommission. Ein Machtwechsel wird damit möglich – wenngleich er schwierig bleibt.

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Frankreich hat der Ukraine weitere Waffenlieferungen im Kampf gegen die russische Invasion versprochen. „In den kommenden Wochen wird Frankreich mehrere Bataillone mit dutzenden gepanzerten Fahrzeugen und leichten Panzern ausstatten und sie daran ausbilden“, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dessen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Darin forderten die beiden Staatsoberhäupter zudem neue Sanktionen gegen Moskau.

Paris werde sich auf seine Bemühungen konzentrieren, „die Luftabwehrfähigkeiten der Ukraine zu unterstützen, um ihre Bevölkerung gegen russische Angriffe zu schützen“, hieß es weiter.

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Die ukrainischen Truppen haben in der Umgebung der schwer umkämpften Stadt Bachmut nach eigener Darstellung weitere Geländegewinne erzielt. „Unsere Einheiten haben mehr als zehn feindliche Stellungen nördlich und südlich von Bachmut eingenommen und ein großes Waldgebiet bei Iwaniwske vom Feind gesäubert“, schrieb Vizeverteidigungsministerin Hanna Maljar gestern auf Telegram. Dabei seien russische Soldaten gefangen genommen worden.

Trotz der ukrainischen Erfolge bleibe die Lage bei Bachmut weiterhin angespannt, da das russische Militär entschiedenen Widerstand leiste. „Der Feind hat alle seine Kräfte dort versammelt und versucht vorzurücken, wobei er alles zerstört, was sich ihm in den Weg stellt“, schrieb Maljar. „Die heftigen Kämpfe gehen weiter.“

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Der Chef der russischen Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat einem Zeitungsbericht zufolge der ukrainischen Regierung angeboten, die Positionen russischer Truppen preiszugeben. Das berichtet die Zeitung „Washington Post“ (WP) unter Berufung auf Dokumente des US-Geheimdienstes. Die Ukraine habe das Angebot abgelehnt.

Prigoschin habe demnach sein Angebot über seine Kontakte zum ukrainischen Geheimdienst unterbreitet. Der Bericht stützt sich auf geheime US-Dokumente, die laut „WP“ der Chat-Plattform Discord zugespielt wurden. Das US-Präsidialamt reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.

 

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