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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Die EU hat in Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 1.200 Falschinformationen in kremlnahen Medien gezählt. Diese richteten sich unter anderem gegen die EU und andere Akteure, die sich gegen den russischen Krieg stellten und die Ukraine unterstützten, teilte der Auswärtige Dienst der EU heute mit.

Schon in den Monaten vor Beginn des Krieges sei in Medien der Boden dafür bereitet worden. So sei die Verwendung der Schlüsselwörter „Nazi“ und „Völkermord“ in den einschlägigen Medien in Bezug auf die Ukraine um fast 300 beziehungsweise mehr als 500 Prozent gestiegen.

Russland behauptet, die ukrainische Führung um den jüdischstämmigen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei von Nazis unterwandert, die in den ostukrainischen Separatistengebieten einen „Genozid“ an der russischen Minderheit verübten. Dafür gibt es keine Belege.

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Die Antikorruptionsbehörde in der Ukraine lässt nach dem früheren Notenbankchef Kyrylo Schewtschenko fahnden. Es besteht der Verdacht, dass er in die Unterschlagung von umgerechnet rund 5,5 Millionen Euro verwickelt ist.

Schewtschenko bestreitet jedes Fehlverhalten. Er war am 4. Oktober zurückgetreten und hatte das mit gesundheitlichen Problemen begründet. Später sagte er, das sei auf politischen Druck hin geschehen.

Schewtschenko hatte den Posten im Juli 2020 mitten in der Coronavirus-Pandemie übernommen. Bei seinem Rücktritt verwies er auf die Erfolge der Notenbank seit Beginn der russischen Invasion Ende Februar wie den ununterbrochenen Betrieb des Finanzsystems und die Vermeidung von Panik auf dem Devisenmarkt sowie großer Kapitalabflüsse.

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Bei Luftangriffen des Militärs in Myanmar sind Angaben der Rebellengruppe Armee für die Unabhängigkeit Kachins (KIA) zufolge gestern mindestens 50 Menschen getötet worden. Am Abend hätten „zwei Militärjets“ eine Zeremonie der KIA angegriffen, sagte Oberst Naw Bu heute der Nachrichtenagentur AFP. Unter den Toten seien KIA-Mitglieder und Zivilisten, fügte er hinzu. Etwa 70 Menschen wurden bei dem Angriff verletzt.

Örtliche Medien berichteten von bis zu 60 Toten. Aufnahmen, die vom Ort des Angriffs stammen sollen, zeigten auf dem Boden verstreute Trümmer.

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