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Der Kreml hat heute „Fehler“ bei der russischen Teilmobilmachung für den Einsatz in der Ukraine eingeräumt. „In der Tat gab es Fälle, in denen gegen das Dekret verstoßen wurde“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow heute vor der Presse.

„In einigen Regionen arbeiten die Gouverneure aktiv daran, die Situation zu berichtigen.“ Auf die Frage nach Grenzschließungen angesichts von Protesten und der Ausreise zahlreicher Russen im kampffähigen Alter sagte er, dass bisher „keine Entscheidung“ dazu getroffen worden sei.

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In der Nacht auf heute hat es in der Gaspipeline „Nord Stream 2“ nach Angaben des Betreibers einen Druckabfall gegeben. Es sei ein Druckverlust in Röhre A festgestellt worden, die zuständigen Marinebehörden in Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland seien sofort informiert worden, teilte der Sprecher des Pipeline-Betreibers, Ulrich Lissek, mit. Die Untersuchung des Vorfalls dauere an.

„Es muss irgendwo ein Loch sein“, sagte Lissek der dpa. „Nur kein Mensch weiß, wo.“ Es könne sein, dass im Offshore-Bereich Gas entweiche. Wäre das an Land der Fall, würde man das mitbekommen. Normalerweise liege ein Druck von 105 Bar an. Jetzt seien es auf deutscher Seite nur noch sieben Bar.

Die Ursachenforschung gestalte sich für die Nord Stream 2 AG sehr schwierig: Man stehe unter Sanktionen, verfüge kaum noch über Personal und Gelder seien eingefroren. „Die Behörden sind alle informiert.“ In Lubmin, dem Ort, in dem die Pipeline in Deutschland anlandet, sei nach Wissen Lisseks kein Personal der Nord Stream 2 AG. Man könne auch keine Aufträge erteilen, da man diese nicht bezahlen könne, und müsse schauen, woher man nun Informationen erhalte, sagte Lissek.

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Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, ist bereit, noch in dieser Woche in der Ukraine und in Russland Gespräche über eine Sicherheitszone um das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine zu führen. „Es liegt ein Plan dafür auf dem Tisch“, sagte er bei einem Treffen der IAEA-Mitgliedsstaaten.

„Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit, Konsultationen mit der Ukraine und der Russischen Föderation aufzunehmen, (…) und ich bin bereit, diese Konsultationen in beiden Ländern diese Woche fortzusetzen.“ Grossi und die Ukraine drängen auf eine Schutzzone um das größte AKW E

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