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Der frühere Rechtsberater des Weißen Hauses, Pat Cipollone, will Medienberichten zufolge vor dem Untersuchungsausschuss zur Attacke auf das US-Kapitol im Jänner vergangenen Jahres aussagen. Er habe zugesagt, am kommenden Freitag unter Eid vor dem Ausschuss auszusagen, berichteten unter anderem die Zeitungen „New York Times“ und „Washington Post“ heute unter Berufung auf mit der Angelegenheit befassten Personen. Die Aussage soll demnach nicht öffentlich abgegeben werden.

Der Untersuchungsausschuss hatte Cipollone in der vergangenen Woche vorgeladen. Die bisherige Aufklärungsarbeit habe Beweise dafür geliefert, dass der Anwalt „wiederholt rechtliche und andere Bedenken“ über die Aktivitäten des damaligen Präsidenten Donald Trump am 6. Jänner und in den Tagen davor geäußert habe, teilte der Ausschuss zur Begründung mit. Bisher hatte Cipollone lediglich an einer „informellen Befragung“ teilgenommen.

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Die Zahl der weltweit an Hunger leidenden Menschen ist laut Schätzungen der UNO im vergangenen Jahr weiter gestiegen. 2021 waren im Mittel etwa 768 Millionen Menschen von Hunger betroffen, rund 46 Millionen mehr als im Vorjahr, wie es im jährlichen Bericht zur weltweiten Versorgungslage hieß, der heute in New York vorgestellt wurde. Die Herausforderungen, Hunger und Mangelernährung zu beenden, wüchsen, schrieben mehrere UNO-Organisationen, darunter UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO).

In ihrem Bericht führten die Experten die gestiegene Zahl Hungernder auf die Coronavirus-Pandemie, die Folgen des Klimawandels und Konflikte zurück. Zum Beispiel hätten sich die Volkswirtschaften in den von der Pandemie am stärksten betroffenen Ländern ungleich erholt – und Einkommensverluste teils gar nicht. Nach den aktuellsten UNO-Zahlen von 2020 konnten sich fast 3,1 Milliarden Menschen deshalb keine gesunde Ernährung leisten.

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In Italien hat sich die Fünf-Sterne-Bewegung nach internen Querelen zur Regierungsverantwortung bekannt. Sie verlangt aber politische Veränderungen von Ministerpräsident Mario Draghi. Nach einem Treffen mit dem Regierungschef sagte Fünf-Sterne-Chef Giuseppe Conte heute, seine Bewegung werde weiter „loyal und konstruktiv“ mitwirken. „Doch wir wollen größere Änderungen.“

Diese sind in einem Forderungskatalog enthalten, die Conte dem Regierungschef übergab. So soll die Lohnsteuer unverzüglich gesenkt und die Zukunft des Bürgerschaftsgeldes abgesichert werden. Diese Grundsicherung gilt als sozialpolitisches Vorzeigeprojekt der Fünf-Sterne-Bewegung. Laut Conte hat Draghi um Bedenkzeit gebeten.

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Mit Sprengstoff haben bewaffnete Männer in Nigeria Hunderten Häftlingen eines Gefängnisses den Weg zur Flucht frei gebombt. Die Angreifer gehörten vermutlich der Dschihadistenmiliz Boko Haram an, sagte ein hoher Beamter des Innenministeriums heute. „Sie kamen speziell für ihre Mitverschwörer.“ Demnach entkamen nach dem Angriff gestern Abend rund 600 Häftlinge aus dem Gefängnis nahe der Hauptstadt Abuja. 300 von ihnen seien später wieder festgenommen worden.

 

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