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Das russische Militär greift nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes in der Ukraine besiedelte Gebiete in einer Weise an wie in Tschetschenien 1999 und in Syrien 2016. Ziele seien unter anderem die Städte Charkiw, Tschernihiw und Mariupol, heißt es im jüngsten Geheimdienstbericht.

Die tschetschenische Hauptstadt Grosny und das syrische Aleppo wurden damals durch russische Angriffe aus der Luft und vom Boden aus weitgehend zerstört. Die russische Führung hat wiederholt erklärt, in der Ukraine werde nur militärische Infrastruktur angegriffen, nicht aber die Zivilbevölkerung.

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Der serbische Präsident Aleksandar Vucic wird bei der Präsidentenwahl am 3. April für eine zweite fünfjährige Amtszeit kandidieren. Das beschloss heute die Führung seiner regierenden Serbischen Fortschrittlichen Partei (SNS).

Wie Ministerpräsidentin Ana Brnabic nach der SNS-Führungssitzung mitteilte, sei man überzeugt, den „mit Abstand besten Präsidentschaftskandidaten“ zu haben. Die SNS habe sich zum Ziel gesetzt, schon im ersten Urnengang einen historischen Sieg zu verbuchen, so Brnabic.

Bei der Präsidentenwahl im Jahr 2017 hatte Vucic mit gut 55 Prozent der Stimmen schon in der ersten Runde gesiegt. Der führende Oppositionskandidat Sasa Jankovic blieb damals mit gut 16 Prozent der Stimmen klar an zweiter Stelle.

Die Koalition aus führenden Oppositionsparteien Slobodna Srbija (dt.: Freies Serbien) entschied sich schon vor Wochen für den ehemaligen serbischen Generalstabschef Zdravko Ponos als Präsidentschaftskandidaten. Eine Gruppe nicht staatlicher Organisationen, die unter dem Wahlnamen Moramo (dt.: Wir müssen) auftritt, will die Belgrader Universitätsprofessorin und Umweltaktivistin Biljana Stojkovic ins Rennen schicken.

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Die Deutsche Bahn (DB) will mehr Frauen als Arbeitskräfte gewinnen. „In einem hart umkämpften Arbeitsmarkt ist jede Kandidatin für uns von besonderer Bedeutung“, sagte Personalvorstand Martin Seiler der Nachrichtenagentur AFP. Die Bahn schreibe erstmals mobile Stellen aus, die auch von anderen Orten aus ausgeübt werden können.

Anlässlich des Weltfrauentags will sich die Bahn als Arbeitgeberin bei Frauen bewerben. Aktuell arbeiteten bei der DB in Deutschland rund 50.000 Frauen, was einem Anteil von 23,3 Prozent entspreche, teilte sie mit. Der Anteil von Frauen in Führung liege aktuell bei 25 Prozent. Er solle bis 2024 auf 30 Prozent steigen.

Unter anderem sollten über eine „frühzeitige Nachfolgeplanung“ mehr Kandidatinnen aufgestellt werden, hieß es. Für Führungspositionen werde mindestens eine Frau auf der Shortlist platziert, der Vorstand habe bei der Besetzung ein Vetorecht.

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