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kaboompics (CC0), Pixabay
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Zum Schluss des Bundestagswahlkampfs hat die scheidende  Kanzlerin Angela Merkel nochmals mit Nachdruck für Unionskanzlerkandidat Armin Laschet und Stimmen für CDU und CSU geworben. „Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt“, sagte sie heute beim letzten Wahlkampfauftritt zusammen mit Laschet in dessen Heimatstadt Aachen. „Und es ist nicht egal, wer Deutschland regiert.“ SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach an seinem Wohnort und Wahlkreis Potsdam.

Laschet warnte erneut vor einer Beteiligung der Linken an einer Regierung im Bund. Die Linke wolle raus aus der NATO und „eine andere Republik“. Er prophezeie, „wenn es morgen eine Mehrheit gäbe für Rot-Rot-Grün, werden sie es machen“. Deshalb müssten die letzten Stunden genutzt werden, jeden darauf hinzuweisen: „Wenn Ihr Stabilität in Deutschland wollt, muss morgen die CDU/CSU auf Platz eins liegen.“

Merkel lobte Laschets Führungsstil und seinen Beitrag für die Einigung Europas. Er habe als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen erfolgreich geführt. Wo immer er „steht und geht, wo immer er zu uns gesprochen hat“, habe er auch über das Einigungswerk der Europäischen Union gesprochen. Laschets Handeln sei geprägt davon, „Brücken zu bauen und die Menschen mitzunehmen“. Er habe in seinem ganzen politischen Leben gezeigt, dass er für Zusammenhalt und die CDU stehe, nicht nur theoretisch, „sondern mit Leidenschaft und Herz“.

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Rund eine Woche nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten russischen Parlamentswahl haben Hunderte Menschen in Moskau gegen das Ergebnis protestiert. Nach Einschätzung eines Reporters der dpa versammelten sich mehr als 1.000 Menschen auf dem zentralen Puschkin-Platz.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei, die bei der Abstimmung am vergangenen Wochenende den zweiten Platz hinter der Kreml-Partei Geeintes Russland belegt hatte. Präsident Wladimir Putin lobte indes die Wahl in seinem Land vor rund einer Woche als frei und fair.

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Bei der Explosion eines Sprengsatzes bei einem Konvoi der militant-islamistischen Taliban ist im Osten Afghanistans mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen seien bei dem Vorfall heute früh in der Provinz Nangarhar verletzt worden, berichteten örtliche Medien und Quellen.

Ein Taliban-Sprecher bestätigte der dpa eine Explosion in der Provinzhauptstadt Jalalabad, ohne Details zu nennen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, eine am Straßenrand versteckte Bombe sei detoniert, als der Konvoi das Gebiet durchquert habe.

In Nangarhar, einst Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), hat die Zahl der gezielten Tötungen und Explosionen zugenommen, seit die Taliban Mitte August die Kontrolle über Afghanistan übernommen haben. Der IS hatte einige der jüngsten Anschläge für sich reklamiert. Die Taliban und der IS haben in der Vergangenheit gegeneinander gekämpft.

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