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Waldbrände im Harz: Löschflüge erneut gestartet

Im Harz kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen die anhaltenden Waldbrände, insbesondere am Brocken. Nach einer kurzen Unterbrechung wurden die Löschflüge nun wieder aufgenommen. Laut dem Einsatzleiter sind mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz, um das Feuer aus der Luft zu bekämpfen. Die Maschinen entnehmen das benötigte Löschwasser aus einem Rückhaltebecken in Braunlage. Trotz der intensiven Bemühungen ist der Brand in dem schwer zugänglichen Gebiet weiterhin nicht unter Kontrolle. Besonders besorgniserregend ist, dass sich zahlreiche kleinere Brandherde inzwischen zu einer größeren Feuerfront zusammengeschlossen haben. Der Waldbrand war in der Region am Königsberg ausgebrochen und hat sich aufgrund der trockenen Bedingungen rasch ausgebreitet. Inzwischen wurden etwa 500 Menschen von den Rettungskräften in Sicherheit gebracht.


Ampel-Koalition einigt sich auf Details ihres Sicherheitspakets

Die Regierungsparteien der Ampel-Koalition haben eine Einigung über die zentralen Punkte ihres sogenannten Sicherheitspakets erzielt. Nach intensiven Verhandlungen legten SPD, Grüne und FDP den Bundestagsfraktionen eine Formulierungshilfe für einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Bundesjustizminister Marco Buschmann erklärte, eines der Hauptziele sei es, die Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber zu erleichtern. Zudem sollen Flüchtlinge, die bereits in einem anderen EU-Mitgliedsstaat einen Asylantrag gestellt haben, in Deutschland künftig keine Sozialleistungen mehr erhalten. Buschmann betonte, dass nun das Parlament gefordert sei, die vereinbarten Maßnahmen zügig auf den Weg zu bringen.


Bundestag und Bundesrat feiern 75-jähriges Bestehen mit Festakt

Zum 75. Jahrestag des Bestehens von Bundestag und Bundesrat fanden in Berlin und Bonn feierliche Veranstaltungen statt. In Berlin wurde anlässlich des Jubiläums ein großes Bürgerfest veranstaltet. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hob in ihrer Rede die Bedeutung des Parlaments hervor und bezeichnete es als eine „politische Macht“, die sich durch ihre selbstbewusste Kontrolle der Regierung auszeichne. In Bonn, dem Gründungsort des Bundesrates, ehrten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Vertreter der 16 Bundesländer das Gremium in einer Festveranstaltung, an der auch Gäste aus Frankreich und den Niederlanden teilnahmen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigte den Föderalismus als ein starkes Fundament für einen handlungsfähigen Staat, der durch Kompromissbereitschaft in der Lage sei, Probleme effektiv zu lösen.


Russland rückt in der Ostukraine weiter vor – Drohnenangriffe auf beiden Seiten

Im Krieg in der Ukraine meldet Russland weitere militärische Fortschritte in der Ostukraine. Nach Berichten russischer Medien soll die Armee das Dorf Kalynowe in der Region Donezk eingenommen haben. Gleichzeitig teilten ukrainische Behörden mit, dass bei einem russischen Artilleriebeschuss der Stadt Kostjantyniwka drei Zivilisten ums Leben gekommen sind. Drei weitere Personen wurden verletzt. Beide Seiten berichteten zudem von intensiven Drohnenangriffen. Die Ukraine erklärte, Russland habe eine groß angelegte Drohnenattacke mit 67 Drohnen gestartet, von denen 58 abgeschossen wurden. Auch Russland meldete Drohnenangriffe auf eigenes Gebiet, insbesondere in der Region Woronesch, wo es Berichten zufolge zu mehreren Explosionen kam.


Boeings Raumschiff „Starliner“ sicher zur Erde zurückgekehrt

Das unbemannte Raumschiff „Starliner“ des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing ist nach drei Monaten im All erfolgreich zur Erde zurückgekehrt. Die Kapsel landete sicher in der Wüste des US-Bundesstaats New Mexico. Der Flug verlief ohne größere technische Probleme. Ursprünglich sollten die Astronauten Sunita Williams und Barry Wilmore bereits mit dem „Starliner“ zurück zur Erde kehren. Doch Sicherheitsbedenken aufgrund technischer Mängel führten zu einer Verschiebung des bemannten Rückflugs. Die US-Raumfahrtbehörde NASA, deren Direktor Bill Nelson die Entscheidung bekannt gab, hat inzwischen bestätigt, dass Williams und Wilmore erst im kommenden Jahr mit einem anderen Raumschiff zur Erde gebracht werden.


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