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Mit Auto ins Schaufenster: Spektakulärer Juwelier-Einbruch in Quickborn

mdgrafik0 (CC0), Pixabay
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Ein spektakulärer Einbruch erschütterte in der Nacht zu Dienstag die Innenstadt von Quickborn (Kreis Pinneberg): Unbekannte Täter rammten mit einem Auto die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts – und machten Beute im Wert von rund 20.000 Euro.

Mit voller Wucht ins Geschäft

Nach Angaben der Polizei krachte gegen 3.15 Uhr ein Fahrzeug mit erheblicher Geschwindigkeit in die Front des Ladens. Die Schaufensterscheibe und das Schutzgitter wurden dabei zerstört. Zurück blieb ein Bild der Verwüstung: Schmuckstücke fehlten, das Geschäft war schwer beschädigt. Der Inhaber schätzt den reinen Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.

Rampe aus Holzlatten gebaut

Die Täter gingen offenbar planvoll vor. Um mit dem Wagen direkt vor die Glasfront zu gelangen, bauten sie mithilfe von Holzlatten eine provisorische Rampe vom Parkplatz über den Kantstein. Diese Hilfskonstruktion zeugt nach Einschätzung der Ermittler von einer gezielten Vorbereitung der Tat.

Bemerkenswert: Das Auto, mit dem die Täter in das Geschäft fuhren, ließen sie am Tatort zurück – allerdings ohne Kennzeichen. Es wird daher vermutet, dass die Einbrecher nach der Kollision auf ein weiteres Fluchtfahrzeug umstiegen und so unerkannt entkommen konnten.

Unklar, wie viele Täter beteiligt waren

Ob es sich um einen oder mehrere Einbrecher handelt, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei geht derzeit verschiedenen Spuren nach und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kriminalpolizei Pinneberg bittet Zeugen dringend um Hinweise: Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht oder auffällige Fahrzeuge in der Umgebung gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 04101-202-0 melden.

Tat erinnert an sogenannte „Rammbock-Methode“

Einbrüche, bei denen Fahrzeuge gezielt in Schaufenster oder Eingangstüren gesteuert werden, um sich schnellen Zugang zu verschaffen, sind in der Vergangenheit bereits mehrfach in Norddeutschland registriert worden. Diese Vorgehensweise gilt als besonders brachial und verursacht in der Regel erheblichen Sachschaden – unabhängig von der Höhe der eigentlichen Beute.

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