Startseite Allgemeines Mindestens 12 Tote und 29 Schwerverletzte: bei Chanukka-Veranstaltung in Sydney – Großeinsatz der Polizei
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Mindestens 12 Tote und 29 Schwerverletzte: bei Chanukka-Veranstaltung in Sydney – Großeinsatz der Polizei

geralt (CC0), Pixabay
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Am Sonntagnachmittag ist es am bekannten Strand Bondi Beach in Sydney zu einem schweren Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Behörden fielen in der Nähe einer Veranstaltung zum jüdischen Lichterfest Chanukka Schüsse. Die Polizei spricht von einer weiterhin unklaren und dynamischen Sicherheitslage.

Nach Informationen der jüdischen Gemeinde nahmen rund 2.000 Menschen an der Veranstaltung „Chanukah by the Sea“ teil, die im Bereich des Bondi Pavilion stattfand. Ob die Feier direkt Ziel des Angriffs war, ist bislang nicht offiziell bestätigt.

Videos zeigen bewaffnete Personen

In sozialen Netzwerken verbreiten sich Videos, auf denen zwei schwarz gekleidete Personen mit Schusswaffen zu sehen sind. Die Männer steigen demnach aus einem Fahrzeug und geben von einer kleinen Brücke aus Schüsse ab. Die Aufnahmen lassen nicht erkennen, auf wen oder was gezielt wurde. Die Echtheit und der genaue Kontext der Videos werden derzeit geprüft.

Anwohner berichteten lokalen Medien, die ersten Schüsse seien gegen 18.50 Uhr Ortszeit zu hören gewesen.

Behörden halten sich zu Opfern bedeckt

Die Polizei des Bundesstaates New South Wales bestätigte, dass zwei Verdächtige in Gewahrsam genommen wurden. Zu möglichen Todesopfern oder Verletzten machten die Behörden bislang keine offiziellen Angaben. Berichte einzelner Medien über Tote wurden von der Polizei weder bestätigt noch dementiert.

Premierminister Anthony Albanese sprach von einer „aktiven Sicherheitslage“ und rief die Bevölkerung dazu auf, den Bereich rund um Bondi Beach weiterhin zu meiden. Rettungskräfte und Polizei sind mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Jüdische Organisation äußert Sorge

Die Australian Jewish Association schrieb auf der Plattform X von „Schüssen bei einer Chanukka-Veranstaltung“ und äußerte große Besorgnis. Die Organisation verwies auf zuvor geäußerte Warnungen vor wachsendem Antisemitismus. Auch hierzu liegen bislang keine abschließenden Ermittlungs­ergebnisse vor.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei kündigte an, weitere Informationen zu veröffentlichen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.

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