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Milliardenverlust

StockSnap (CC0), Pixabay
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Abschreibungen und hohe Restrukturierungskosten haben Intel einen Milliardenverlust eingebracht. Doch dank einer leichten Erholung im PC-Markt konnte der Chipkonzern gestern mit einem unerwartet positiven Ausblick überraschen.

Für das laufende Quartal erwartet Intel nun einen Umsatz zwischen 13,3 und 14,3 Milliarden Dollar (rund 13,2 Milliarden Euro). Die Anleger reagierten prompt: Die Intel-Aktie legte im nachbörslichen Handel an der Wall Street um acht Prozent zu.

Im letzten Quartal sanken die Einnahmen laut Intel um sechs Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar – der größte Rückgang in den letzten fünf Quartalen. Experten hatten jedoch ein noch drastischeres Minus auf 13 Milliarden Dollar befürchtet.

Unter dem Strich verbuchte Intel einen Verlust von 16,6 Milliarden Dollar. Finanzchef David Zinsner betonte dabei, dass das Unternehmen deutliche Fortschritte bei seinem Sparprogramm erzielt habe.

Allerdings kämpft Intel weiterhin mit den Folgen seines verspäteten Einstiegs in den Markt für künstliche Intelligenz. Der Konzern fehlt derzeit an wettbewerbsfähigen Produkten für diese anspruchsvollen Anwendungen – ein Rückstand, den es jetzt dringend aufzuholen gilt.

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