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Michael Douglas

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Von seiner schweren Krebserkrankung lässt sich Michael Douglas nicht unterkriegen, die Prioritäten in seinem Leben haben sich aber verschoben: „Ich will bei meinen Kindern sein.“

Den ersten Auftritt hatte er als Achtjähriger, den ersten Oscar bekam er Anfang 30. Allerdings nicht als Schauspieler – der kam erst Ende der 80er-Jahre als mieser Börsenhai in „Wall Street“ -, sondern als Produzent für „Einer flog über das Kuckucksnest“. Sein Vater hatte ihm das Filmskript zugesteckt: „Mach‘ das.“ Michael gehorchte, sein Vater war schließlich „Spartacus“ – Kirk Douglas, Hollywood-Legende zu Lebzeiten.

„Ich wollte mit meinem Vater nie unter Leute, weil dann jeder gewusst hätte, dass ich der Sohn vom großen Kirk bin“, sollte Michael Douglas später einmal sagen. Der große Kirk, mittlerweile 93, hat den Namen Douglas in Hollywood einzementiert. Und nicht nur auf dem Walk of Fame.

Dabei hatte Kirk, der als Issur Danielowitsch Demski geborene, keine guten Karten fürs Leben mitbekommen. Der Sohn jüdisch-russischer Einwanderer verbrachte seine Kindheit in einem New Yorker Armenviertel. Ein echtes Migranten-Kind eben.

Mit einem Ringkampfstipendium schaffte er es an die Universität. Er rang aber auch mit den Studienkosten und musste nebenbei immer Geld verdienen, etwa als Hausmeister. Vor diesem Hintergrund hatte sich Sohn Michael zu bewähren. Beruflich gab es damit nie ein Problem, privat jede Menge. Michael Douglas‘ erste Ehe mit Diandra war von Eskapaden geprägt, der gemeinsame Sohn Cameron, 31, verbüßt gerade eine Haftstrafe als Drogendealer. „Während meiner ersten Ehe war mir Karriere das Wichtigste im Leben. Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe“, sagte er dem „Guardian“.

Bevor er Catherine Zeta-Jones traf, hätte er auch nie gedacht, dass eine einzelne Frau wichtig für ihn werden könnte. „Aber Catherine hat mich einfach umgehauen.“

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