Der insolvente Solarzellenhersteller Meyer Burger hat seine Standorte in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) und Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) stillgelegt. Nach Angaben des Insolvenzverwalters verlief die bisherige Suche nach Investoren erfolglos.
Auswirkungen auf die Beschäftigten
Von der Schließung sind rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Sie wurden inzwischen entweder freigestellt oder gekündigt, da die Lohnzahlungen durch die Bundesagentur für Arbeit ausgelaufen sind. Für viele Beschäftigte bedeutet dies eine ungewisse Zukunft in einer ohnehin von Strukturwandel geprägten Region.
Verhandlungen laufen weiter
Trotz der Schließung sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, betonte der Insolvenzverwalter. Mit potenziellen Investoren werde weiter verhandelt, um eine mögliche Fortführung oder Neuausrichtung der Werke zu prüfen. Ob es jedoch zeitnah zu einer Einigung kommt, bleibt offen.
Hintergrund
Meyer Burger hatte in den vergangenen Jahren stark auf die Solarproduktion in Deutschland gesetzt. Doch der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck, sinkende Preise und strukturelle Probleme führten das Unternehmen schließlich in die Insolvenz.
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