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Merz fordert deutsche Marschflugkörper für die Ukraine – und gleich ein bisschen Weltpolitik dazu

IO-Images (CC0), Pixabay
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Friedrich Merz, der Mann, der alles lösen kann, hat bei seinem Besuch in der Ukraine eine klare Botschaft überbracht: Deutschland sollte unbedingt Marschflugkörper vom Typ „Taurus“ liefern. Schließlich, so erklärte er mit gewohnt nüchterner Brillanz, müsse die Ukraine „ohne Einschränkungen“ die Möglichkeit haben, sich selbst zu verteidigen. Natürlich nur, um „den Krieg so schnell wie möglich zu beenden“. Denn wie wir alle wissen, ist das einzige, was einen Krieg beendet, noch mehr Waffen.


Europäische Strategie? Warum nicht gleich die ganze Welt?

Merz, der schon mal einen Hauch von Henry Kissinger zu spüren scheint, wenn er an einem Rednerpult steht, hat auch einen klaren Plan für die Zukunft der Ukraine. Mit Blick auf den bevorstehenden Machtwechsel in den USA, den er vermutlich besser kennt als die Amerikaner selbst, forderte er eine „gemeinsame europäische Strategie“. Worum es dabei genau geht? Das bleibt nebulös, aber hey – Hauptsache, jemand sagt es mal.


Selenskyi will noch mehr: Sicherheitsgarantien à la Macron

Präsident Selenskyi ging in der Diskussion noch einen Schritt weiter. Warum nicht einfach Truppen anderer Länder in der Ukraine stationieren, solange die NATO-Mitgliedschaft noch auf sich warten lässt? Schließlich hatte Frankreichs Präsident Macron diese geniale Idee schon einmal vorgeschlagen. Ob jemand die europäischen Bürger fragt, wie sie es finden, ihre Soldaten in einem Krisengebiet zu stationieren? Wahrscheinlich nicht. Aber keine Sorge, Merz wird das sicher alles in seiner europäischen Strategie unterbringen.


Frieden durch Flugkörper – die neue deutsche Philosophie?

Es ist beruhigend zu wissen, dass Merz und Co. den Friedensgedanken fest im Blick haben – mit Marschflugkörpern, Truppenstationierungen und einer Prise diplomatischem Chaos. Währenddessen können wir uns darauf verlassen, dass die Weltpolitik von denjenigen gestaltet wird, die genau wissen, wie man Konflikte so effizient eskaliert, dass sie vielleicht irgendwann von selbst aufhören. Bravo, Herr Merz. Der Frieden hat selten so viel Feuerkraft gesehen.

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