Berlin hat ein Wohnungsproblem – aber nicht mehr lange! Dank der Großzügigkeit einer alteingesessenen „Großfamilie“ kann der Staat nun 58 Immobilien in Neukölln, Mitte und Brandenburg sein Eigen nennen. Ob großzügige Altbauwohnungen oder schicke Reihenhäuser – hier ist für jeden was dabei!
Hintergrund der unerwarteten Wohnraumoffensive: Die Immobilien wurden über Jahre hinweg mit zweifelhaften Finanzierungsmodellen erworben. Offiziell wusste natürlich niemand so genau, woher das Geld kam – aber der Verdacht lag nahe, dass es nicht gerade aus dem Sparschwein oder dem letzten Flohmarktverkauf stammte. Während die ursprünglichen Eigentümer jetzt vermutlich nach neuen Geschäftsmöglichkeiten suchen, könnte der Staat die leerstehenden Objekte sinnvoll nutzen.
Wie wäre es zum Beispiel mit bezahlbarem Wohnraum für Polizisten und Staatsanwälte, die sich jahrelang mit Clan-Kriminalität herumgeschlagen haben? Oder als Sozialwohnungen für Beamte, die sich die Berliner Mietpreise längst nicht mehr leisten können? Vielleicht ließe sich sogar ein „Amt für unkooperative Steuerzahler“ in einem der Gebäude unterbringen – quasi als kleine Ironie des Schicksals.
Ob die neuen Bewohner allerdings das gleiche Sicherheitskonzept wie die Vorbesitzer übernehmen wollen – mit Luxuskarossen im Innenhof und schwer bewaffneten Türstehern – bleibt fraglich. Sicher ist nur: Berlin bekommt endlich mehr Wohnraum. Und wer weiß, vielleicht wird ja demnächst auch noch eine Villa am Wannsee frei?
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