Startseite Allgemeines Mehr als 60 Tote durch Wintersturm in den USA – Drei Brüder sterben bei Eisunfall in Texas
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Mehr als 60 Tote durch Wintersturm in den USA – Drei Brüder sterben bei Eisunfall in Texas

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Während die USA sich auf den nächsten Wintereinbruch vorbereiten, wird das volle Ausmaß des verheerenden Sturms vom 23. bis 26. Januar deutlich: Mindestens 62 Menschen sind infolge des extremen Winterwetters ums Leben gekommen. Die Todesfälle reichen von tragischen Unfällen auf zugefrorenen Gewässern bis hin zu medizinischen Notfällen beim Schneeschippen.

Drama in Texas: Drei Brüder ertrinken in zugefrorenem Teich

Besonders erschütternd ist der Fall aus Fannin County, Texas: Drei Brüder im Alter von 6, 8 und 9 Jahren brachen beim Spielen auf einem zugefrorenen Teich ins Eis ein. Die Mutter versuchte noch, ihre Kinder zu retten, ebenso wie die älteren Brüder den Jüngsten – jedoch vergeblich. Alle drei Kinder starben. Der örtliche Sheriff Cody Shook bestätigte den Vorfall gegenüber USA TODAY.

„Ich habe gesehen, wie sie alle gekämpft haben, um an der Oberfläche zu bleiben“, sagte die Mutter Cheyenne Hangaman der Nachrichtenagentur AP. Auch sie selbst fiel ins eiskalte Wasser, konnte sich aber mit Hilfe eines Seils eines Helfers retten. Die Familie steht unter Schock, ebenso wie die Gemeinde Bonham. Die Schule, die die Kinder besuchten, veröffentlichte ein Statement: „Wir sind am Boden zerstört über diesen unvorstellbaren Verlust.“

Todesfälle durch Kälte, Herzinfarkte, Verkehrsunfälle

Neben Eisunfällen gab es zahlreiche weitere Todesursachen:

  • Mindestens acht Menschen starben beim Schneeschippen oder kurz danach – häufig durch Herzinfarkte, wie etwa ein Mann in Indiana, der viermal am Tag seine Einfahrt räumte und anschließend kollabierte.

  • Verkehrsunfälle auf vereisten Straßen forderten mindestens neun Todesopfer.

  • Mehrere Menschen, darunter eine 96-jährige Frau in South Carolina, starben an Unterkühlung.

  • In Virginia musste ein Kleinkind aus einem zugefrorenen Teich gerettet werden – es starb später im Krankenhaus.

Zwei Hausbrände mit tödlichem Ausgang wurden ebenfalls gemeldet – laut Feuerwehrverbänden ein häufiges Risiko in der Heizperiode.

Verteilung der Todesopfer nach Bundesstaaten

Am stärksten betroffen war der Bundesstaat New York mit 11 Todesopfern, davon 10 im Freien.
Weitere Todesfälle nach Bundesstaat:

  • 9 in Indiana

  • 8 jeweils in Louisiana, Tennessee und Texas

  • 4 in Mississippi und Pennsylvania

  • 2 in Arkansas und Massachusetts

  • 1 in Kansas, Kentucky, Michigan, New Jersey, Ohio und South Carolina

Krankenhäuser überlastet

In den besonders betroffenen Regionen meldeten Krankenhäuser zahlreiche Notfälle. In Worcester, Massachusetts, behandelte das UMASS Memorial Medical Center innerhalb von 24 Stunden sieben Patienten mit schweren Herzinfarkten – alle im Zusammenhang mit Schneeschaufeln bei bis zu 56 Zentimetern Neuschnee.

Ermittlungen laufen weiter

Viele der Todesfälle werden weiterhin untersucht, darunter auch mysteriöse Fälle wie der Tod einer Frau in Indiana, die außerhalb ihres Fahrzeugs tot aufgefunden wurde, oder ein Mann in North Carolina, der leblos an einer Straße lag.

Die Behörden arbeiten unter extremen Wetterbedingungen daran, die genauen Ursachen zu klären – bei Temperaturen bis zu 30 Grad unter dem Durchschnitt und eisigem Wind.

So schützen Sie sich bei Kälte:

  • Schneeschippen nicht unterschätzen: Pausen machen, nicht überanstrengen.

  • Heizgeräte sicher verwenden, Brandgefahr vermeiden.

  • Bei extremer Kälte Aufenthalte im Freien minimieren – besonders für ältere Menschen.

  • Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe von zugefrorenen Gewässern spielen lassen.

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