McDonald’s kämpft mit Umsatzrückgang – E.-Coli-Ausbruch verschärft Krise
McDonald’s hatte bereits ein schwieriges Jahr 2024 – doch ein E.-Coli-Ausbruch im Herbst hat die Situation noch weiter verschlechtert.
Umsatzeinbruch durch Lebensmittelskandal
Im vierten Quartal sanken die US-Verkäufe um 1,4 %, während sie im Vorjahr noch um 4,3 % gestiegen waren. Grund für den Rückgang waren unter anderem die gesunkenen Besucherzahlen, nachdem über 100 Menschen in einem Dutzend US-Bundesstaaten durch eine E.-Coli-Kontamination erkrankten. Untersuchungen ergaben, dass frisch geschnittene Zwiebeln auf den Quarter Poundern die wahrscheinliche Quelle des Bakteriums waren. Die US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte den Ausbruch im November für beendet, doch der Schaden für McDonald’s war bereits angerichtet.
Gegenmaßnahmen: Millioneninvestitionen in Werbung und neues Sparmenü
Um Kunden zurückzugewinnen, investierte McDonald’s 100 Millionen US-Dollar in Marketingmaßnahmen und führte im Januar ein neues „McValue“-Menü ein, das günstigere Optionen bieten soll. Die steigenden Preise gelten als ein Hauptproblem: Seit 2019 sind die Menüpreise um rund 40 % gestiegen, was viele preissensible Kunden vergraulte.
Internationale Märkte stabilisieren das Geschäft
Während McDonald’s in den USA weiterhin zu kämpfen hat, lief das internationale Geschäft besser: In einigen Auslandsmärkten, insbesondere im Mittleren Osten, stiegen die Quartalsumsätze um 4,1 %, obwohl es dort im vergangenen Jahr Boykottaufrufe und Kritik an der Marke gab.
Ob die aktuellen Maßnahmen ausreichen, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, bleibt abzuwarten.
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