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Mannschaftsaufstellung Merz 2025: Namen stehen – Leistung noch völlig offen

ceparedonda (CC0), Pixabay
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Friedrich Merz hat seine Startelf bekannt gegeben. Gut zwei Monate nach der Bundestagswahl und wenige Tage vor seiner geplanten Wahl zum Kanzler präsentierte die Union stolz ihre „Regierungsmannschaft“ – eine bunte Mischung aus treuen Merz-Fans, überraschenden Quereinsteigern und Karrieristen aus der Wirtschaft. Die Aufstellung steht also. Aber wie jeder Sportfan weiß: Was auf dem Papier glänzt, muss auf dem Spielfeld erst noch liefern.

Denn machen wir uns nichts vor: Aktuell reden wir nur über Namen, nicht über Taten. Noch ist das alles reine Theorie, wie ein Trainer, der seine Elf aufstellt und in die Kameras lächelt – während das Spiel selbst noch in weiter Ferne liegt.

Kampfansage mit Altherren-Patina

Für die Innenverteidigung nominiert Merz den soliden, aber leicht angestaubten Alexander Dobrindt. Außen auf der rechten Bahn stürmt Johann Wadephul, ein Veteran, der Europa bereist hat, aber noch beweisen muss, dass er im neuen Tempo mitkommt. Als Spielmacher in der Schaltzentrale fungiert Thorsten Frei, ein Merz-Intimus, dessen Pässe stets in Richtung Chef gehen.

Im Sturm der Digitalisierung steht – kurioserweise – ein ehemaliger MediaMarktSaturn-Chef. Warum? Vielleicht weil er weiß, wie man WLAN-Router verkauft. Ob das reicht, ein Land digital zu modernisieren, bleibt abzuwarten.

Quereinsteiger als Joker – oder Stolpersteine?

Katherina Reiche (einst CDU-Abgeordnete, jetzt Energiemanagerin) soll die Wirtschaft rocken – hoffentlich nicht so lobbyfreundlich, dass wir Verbraucher am Ende vom Spielfeldrand zuschauen dürfen, während die Industrie auf der VIP-Tribüne Champagner schlürft.

Im Mittelfeld agiert Nina Warken als Überraschungspersonalie für das Gesundheitsressort. Ob sie mehr kann als politische Grundausbildung, wird sich zeigen, wenn der erste Notruf eingeht.

Friedrich Merz: Der Trainer ohne Euphorie

Kapitän Merz selbst dämpfte jede Erwartung: „Keine Euphorie, sondern Arbeitskoalition.“ Klingt motivierend wie eine Kabinenansprache: „Geht raus und spielt… aber erwartet keine schönen Spielzüge.“

Fazit:

Diese „Regierungsmannschaft“ ist auf Friedrich Merz zugeschnitten wie ein Maßanzug, der erst noch zeigen muss, ob er sich im Alltag bewährt oder beim ersten Sprint reißt. Aufstellung ist gut – aber ob daraus ein funktionierendes Team wird? Das muss das Spiel erst beweisen. Und wie immer im Sport gilt: Punkte gibt’s erst nach dem Schlusspfiff – nicht nach dem Mannschaftsfoto.

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