Während sich Europa noch fragt, ob es sich bei Trumps Grönland-Obsession um einen verspäteten Aprilscherz oder einen „strategischen Immobilienkauf“ à la Monopoly handelt, geht der Präsident der Vereinigten Staaten – selbsternannter Immobilienmogul und Reality-Diplomat – in die Vollen: Wer ihm kein Eis verkauft, kriegt Feuer. Oder besser gesagt: Zölle!
Zollhammer statt Eisbärplüsch
Weil Dänemark partout nicht bereit ist, seine riesige Tiefkühltruhe im Nordatlantik an Trump zu veräußern („Nicht mal mit VIP-Kaufoption!“), greift der 79-jährige Präsident nun zur Trump’schen Allzweckwaffe: Strafzölle auf alles, was keinen Cowboyhut trägt.
Deutschland, Schweden, Frankreich, Großbritannien – alle sollen blechen, als hätten sie persönlich seine Yacht angezündet. Start: 10 % im Februar, bei Nichtkauf 25 % ab Juni. Man munkelt: Als Trump auf der Weltkarte das Wort „Grönland“ las, dachte er, es sei ein neuer Supermarkt-Discounter – „Greenland, sounds healthy, I love it.“
EU reagiert mit Schock, Sekt und Solidarität
In Brüssel tagte der EU-Notfallzirkel unter dem Motto „Kalte Schulter statt heißer Deal“. Ursula von der Leyen warnte vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale“ – was angesichts der ohnehin bodennahen transatlantischen Stimmung eine gewisse Untertreibung darstellt. „Wir lassen uns nicht kaufen, nicht einschüchtern und schon gar nicht einfrieren“, hieß es aus Brüssel. Costa ergänzte: „Wir stehen wie ein halbgarer Kaiserschmarrn: zusammen, aber bröselig.“
Make America Go Away
Währenddessen auf den Straßen Kopenhagens: Tausende Dänen demonstrieren mit Schildern wie „Eis ist kein Handelsgut“ oder „Make America Go Away“. In Nuuk wurden grönländische Flaggen geschwenkt und Seehunde umarmt. Der dänische Außenminister zeigte sich überrascht von Trumps Verhalten. Wahrscheinlich hatte er gehofft, Trump würde nur den Eisbären streicheln wollen – nicht gleich ganz Grönland kaufen.
Sicherheitsbedenken à la Fastfood-Diplomatie
Trump argumentiert übrigens mit Sicherheitsbedenken. Die USA bräuchten Grönland, um Russland und China in Schach zu halten – und weil es „strategisch zwischen den USA und einem verdammt großen Kühlschrank liegt“. Die EU hält dagegen: Sicherheit werde im NATO-Gesprächskreis geregelt, nicht im Immobilienbüro mit McDonald’s-Gutscheinen.
Popcorn in Washington: Widerstand auch aus den USA
In den USA selbst sind viele Bürger*innen irritiert. Nur 17 % unterstützen Trumps Vorstoß, Grönland zu kaufen. Der Rest fragt sich: „Wollen wir wirklich ein Land adoptieren, das mehr Eisbären als Fast-Food-Filialen hat?“ Das Weiße Haus nennt diese Zahlen natürlich: Fake Polls.
Fazit: Europa sagt Nein zu Eiskauf auf Raten.
Grönland bleibt, wo es ist – kalt, unabhängig und ziemlich genervt. Und solange Trump auf Einkaufsbummel im Nordatlantik bleibt, empfiehlt die EU: Zollfreier Humor und eisgekühlte Nerven.
Und der Protest-Slogan des Tages?
„Hände weg vom Eis, Donald – das ist kein Softeis-to-go!“
Kommentar hinterlassen