Startseite Allgemeines Maduro und Ehefrau verletzen sich bei Fluchtversuch – Festnahme durch US-Spezialkräfte unter Trump
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Maduro und Ehefrau verletzen sich bei Fluchtversuch – Festnahme durch US-Spezialkräfte unter Trump

CatsWithGlasses (CC0), Pixabay
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Während eines geheimen Briefings informierten hochrangige Beamte der Trump-Regierung US-Abgeordnete über neue Details zur spektakulären Festnahme des früheren venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores. Beide wurden Anfang Januar 2026 von US-Elitesoldaten in Caracas festgenommen – unter teils chaotischen Umständen.

Fluchtversuch endet mit Kopfverletzungen

Laut Regierungsangaben sollen Maduro und Flores versucht haben, sich bei der Razzia hinter einer schweren Stahltür zu verstecken. Dabei prallten sie mit dem Kopf gegen einen zu niedrigen Türrahmen. Beide erlitten dabei sichtbare Verletzungen, wie Gerichtsbeobachter bei ihrer ersten Anhörung in New York bestätigten. Flores‘ Anwältin sprach von möglichen Rippenbrüchen und forderte medizinische Untersuchungen.

Zeichnungen aus dem Gerichtssaal zeigten Flores mit Bandagen am Kopf, während Maduro Probleme hatte, sich zu setzen oder aufzustehen. Regierungsvertreter spielten die Verletzungen herunter – es handle sich um „leichte Blessuren“.

Feuergefecht mit kubanischer Einheit

Während der Festnahme kam es zu einem heftigen Schusswechsel mit einer in der Nähe stationierten kubanischen Schnelleingreiftruppe. Mehrere US-Soldaten der Delta Force wurden durch Kugeln und Splitter verletzt – jedoch nicht lebensgefährlich. Kubas Regierung bestätigte später 32 Tote unter ihren Soldaten und Polizisten. Trump-Berater Stephen Miller sprach hingegen von noch höheren Verlusten auf kubanischer Seite.

Insgesamt waren laut Verteidigungsminister Pete Hegseth rund 200 US-Soldaten an der Bodenoperation beteiligt.

Kein Regimewechsel – offiziell

Trotz der spektakulären Aktion betonten US-Beamte, dass es sich nicht um einen Regimewechsel handele. Die neue Führung unter Delcy Rodríguez, ehemals Vizepräsidentin, sei weiterhin im Amt. Laut CIA-Einschätzung sei sie pragmatischer als Maduro und potenziell verhandlungsbereit. Trump selbst erklärte, die Kommunikation mit ihr laufe gut – Außenminister Marco Rubio spreche fließend Spanisch mit ihr und sei „der wichtigste Gesprächskanal“.

Rodríguez ist auch Ölministerin Venezuelas. Die US-Regierung hofft auf eine Kooperation beim Wiederaufbau der Ölindustrie – amerikanische Firmen sollen künftig wieder im Land tätig sein dürfen. Ein formelles Abkommen gebe es jedoch nicht, nur „Erwartungen“, die durch politischen und militärischen Druck untermauert würden – darunter eine US-Flotte in der Karibik.

Zwischen Realpolitik und Expansion

Offiziell distanziert sich die US-Regierung von dem Begriff „Regimewechsel“. Doch das Vorgehen lässt viele Beobachter aufhorchen. Während Maduro und Flores in US-Gewahrsam sind, bleibt das politische System in Venezuela unangetastet – vorerst.

Die CIA analysiert laut Quellen weiterhin die Führungslage und liefert regelmäßig Einschätzungen, wie sich eine Machtverschiebung auswirken könnte. Diese Informationen fließen direkt in die politische Entscheidungsfindung ein.

Politische Dynamik verändert sich

Die Festnahme Madudos und die Zusammenarbeit mit Delcy Rodríguez markieren eine neue Phase amerikanischer Außenpolitik unter Trump – eine Mischung aus aggressiver Machtprojektion, geopolitischem Kalkül und symbolischer Demonstration, dass die USA in ihrer Einflusssphäre wieder direkte Kontrolle ausüben wollen.

Dass dabei Verletzungen, Feuergefechte und geopolitische Spannungen hingenommen werden, scheint Teil der Strategie zu sein.

Ob dies langfristig zu Stabilität oder zu neuen Konflikten führt, bleibt offen.

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