Es gibt Dinge, die passieren einfach immer wieder. Sonnenaufgänge. Steuererklärungen. Und natürlich: Zivilflugzeuge, die „versehentlich“ in die Flugverbotszone rund um Donald Trumps Anwesen fliegen.
Diesmal also wieder großes Kino über Mar-a-Lago: Kampfjets steigen auf, eskortieren ein ahnungsloses Zivilflugzeug – und zünden zur Sicherheit noch ein paar Leuchtraketen. Man will ja schließlich sicherstellen, dass auch wirklich jeder merkt: Hier wohnt jemand Wichtiges.
Ein Luftraum wie ein Hochsicherheitsbereich
Der gesperrte Luftraum tritt selbstverständlich immer dann in Kraft, wenn sich der Präsident vor Ort aufhält. Also gefühlt… ständig.
Dass Piloten diesen Bereich immer wieder „übersehen“, könnte natürlich viele Gründe haben:
- komplizierte Luftraumregeln
- Navigationsfehler
- oder schlicht die Hoffnung, einen kurzen Blick auf den berühmtesten Golfplatz der Welt zu erhaschen
NORAD bleibt entspannt – Routineeinsatz deluxe
Das nordamerikanische Luftverteidigungskommando meldet solche Vorfälle inzwischen mit einer Gelassenheit, als ginge es um einen falsch geparkten Wagen.
„Alles glimpflich ausgegangen“, heißt es.
Natürlich. Was auch sonst?
Ein paar Kampfjets, ein bisschen Pyrotechnik am Himmel – und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
Die eigentliche Frage: Wie oft noch?
Denn wenn solche Vorfälle „mehrfach“ auftreten, stellt sich irgendwann nicht mehr die Frage nach der Sicherheit – sondern nach der Organisation.
Oder anders gesagt:
Wenn ständig jemand in die Flugverbotszone fliegt, ist es dann wirklich nur ein Pilotenproblem?
Fazit: Große Show, bekannte Abläufe
Am Ende bleibt ein vertrautes Bild:
Ein kleiner Zwischenfall wird zur großen Inszenierung.
Kampfjets am Himmel, Leuchtraketen für die Optik – und ein Präsident, um den sich (mal wieder) alles dreht.
Oder um es sarkastisch zu sagen:
In Florida gibt es eben nicht nur Sonnenuntergänge – sondern auch regelmäßig militärische Reminder, wer hier die wichtigste Adresse hat.
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