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Loveparade – diesesmal eine Todesparade

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Bevor die Suche nach den Ursachen beginnt, gehört unser Mitleid den Angehörigen die Kinder, Freunde und Enkel verloren haben. Das was so fröhlich begann, endete tragisch. Es wird zu klären sein, was die Organisatoren sich dabei dachten, die Loveparade auf ein solch abgesperrtes Gelände als Veranstaltungsort zu legen. Es wird zu klären sein, ob die Polizei Warnhinweise von Betroffenen nicht ernstgenommen hat und ob die Veranstaltungsgröße von Seiten der Veranstalter falsch eingeschätzt wurde.

Die Loveparade hat in den vergangene Jahren davon gelebt, dass Sie vor allem Raum genug hatte. Die Loveparade ist keine Konzertveranstaltung in einer Halle oder einem abgesperrten Gelände, dafür sind 1 Million Besucher einfach zuviel. Duisburg wird jetzt für immer mit dieser schlimmen Tragödie verbunden sein. Fröhlichkeit wird die nächsten Jahre bei der Loveparade nicht mehr aufkommen.

Eine Dank auch an die vielen Helfer, die geholfen haben mehrere hunderte Verletzte zu versorgen. Die Entscheidung, die Loveparade nicht abrupt abzubrechen, war sicherlich richtig.

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