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Lottojackpot

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Das haben sich in Italien manche gefragt, als bei ihrem Super-Lotto zwei Riesengewinne auf eine Annahmestelle in Neapel zurückgingen.

Beide Glückspilze hatten dort beim «Superenalotto» die sechs richtigen Zahlen getippt und teilen sich so den Jackpot von 72 Millionen Euro. Wie ein solcher Zufall möglich war, dafür gab es am Dienstag zuerst keine Erklärung. Manche vermuteten schon, die einfallsreiche neapolitanische Camorra habe die Hand im Spiel und abgesahnt. Bis die Inhaber der Annahmestelle das dann so aufklärten: Die Lottogesellschaft Sisal gibt an die Verkaufsgeschäfte – in der Regel Bars und Tabakläden – für die ganz faulen Tipper ausgefüllte Scheine mit angekreuzten Zahlen aus.

Und davon war in diesem Tabakladen in Neapel versehentlich ein zweiter Ausdruck mit genau denselben Zahlen gemacht und verkauft worden. Es habe also noch weit mehr Lottoscheine doppelt gegeben, nur dass diese eben nicht gewonnen hätten, heisst es.

Gekauft wurden die beiden Lottoscheine mit den richtigen sechs Zahlen von zwei Glückspilzen, die nicht etwa ein System gespielt hatten. Jeder erhält 36 Millionen Euro. Zuletzt war der nur sehr schwer zu knackende Jackpot Ende Oktober geleert worden. Damals war die Rekordsumme von 178 Millionen Euro im Pot. Bei «Superenalotto» liegt die äusserst geringe Gewinnchance bei 1 zu 623 Millionen.

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