Die Polizei von Los Angeles (LAPD) hat nach eigenen Angaben eine besonders aktive Einbrecherbande gestoppt, die für nahezu 100 Wohnungseinbrüche in der Metropolregion verantwortlich sein soll. Die Ermittler sprechen von einer der „produktivsten“ Gruppen, die in den vergangenen Jahren in Südkalifornien aufgefallen ist.
Festnahmen nach monatelangen Ermittlungen
Die mutmaßlichen Täter wurden nach umfangreichen Observationen und Auswertungen von Überwachungskameras festgenommen. Nach Angaben der Behörden war die Gruppe vor allem in wohlhabenden Wohnvierteln aktiv. Sie sollen es gezielt auf Schmuck, Bargeld und Luxusgegenstände abgesehen haben.
Vorgehensweise der Bande
Laut LAPD nutzte die Gruppe klassische Methoden: Während die Bewohner außer Haus waren, verschafften sich die Einbrecher Zugang über Fenster oder Hintertüren. Oft agierten sie in kleinen Teams, die zuvor die Umgebung auskundschafteten. In mehreren Fällen wurden die Taten durch private Videoüberwachung aufgezeichnet, was die Fahnder auf die Spur der Bande brachte.
Umfangreicher Schaden
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Serie nahezu 100 Einbrüche umfasst, die über Monate hinweg begangen wurden. Der angerichtete Sach- und Vermögensschaden dürfte in die Hunderttausende Dollar gehen. Viele Opfer verloren nicht nur Wertsachen, sondern auch persönliche Erinnerungsstücke.
Ermittlungen laufen weiter
Die Festgenommenen sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen bandenmäßigen schweren Diebstahls ermittelt. Das LAPD prüft außerdem, ob die Gruppe Verbindungen zu weiteren Einbrechern in Kalifornien oder anderen Bundesstaaten hatte.
Polizeichef Michel Moore lobte die Ermittler und betonte zugleich, wie wichtig es sei, in der Bevölkerung das Bewusstsein für Sicherheit zu stärken: „Solche Fälle zeigen, dass organisierte Banden gezielt Schwachstellen ausnutzen. Prävention und schnelle Meldung verdächtiger Aktivitäten sind entscheidend.“
Appell an die Bürger
Das LAPD rät Anwohnern, ihre Häuser mit Alarmanlagen und Überwachungssystemen auszustatten, Wertgegenstände nicht offen sichtbar aufzubewahren und Nachbarn bei längerer Abwesenheit über Reisen zu informieren.
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