Startseite Allgemeines Liverpool im freien Fall: Arne Slot sucht den Notausgang – Brentford bedankt sich höflich mit einem 3:2
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Liverpool im freien Fall: Arne Slot sucht den Notausgang – Brentford bedankt sich höflich mit einem 3:2

jorono (CC0), Pixabay
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Vier Wochen, vier Spiele, vier Niederlagen – das klingt nicht nach Titelverteidiger, sondern eher nach einem schlecht gelaunten Aufsteiger mit Schuhsohlen aus Blei. Der FC Liverpool hat sich nach dem 5:1-Galaabend in der Champions League gegen Frankfurt am Samstag in der Premier League den nächsten Nackenschlag deluxe abgeholt: 2:3 bei Brentford – und das mit Ansage.

Während Brentford schnörkellos und mit der Präzision einer englischen Teekanne spielte, wirkte Liverpool wie ein Team, das den Wecker auf „Montagmorgen“ gestellt hat und ihn einfach ignoriert.

Reds auf dem Weg zur roten Zone

Die „Reds“ rutschten damit auf Platz sechs ab – was in Liverpool ungefähr so populär ist wie ein Flat White mit Sojamilch in einem Pub. Der Abstand zu Tabellenführer Arsenal beträgt mittlerweile vier Punkte, also ein Punkt pro Krise.

Trainer Arne Slot sucht weiter verzweifelt nach der Taste für „Stabilität“, findet aber bisher nur die Knöpfe „Chaos“ und „Abwehrfehler“.

Ein Rückstand hier, ein Elfer dort – und Salahs Tor als Trostpflaster

Nach einem 0:2-Rückstand durfte Milos Kerkez (45.+5) noch kurz Hoffnung schnuppern lassen – so ein klassisches „Wir sind wieder da!“-Tor, das sich 45 Minuten später als „April, April!“ entpuppte.

Ein Elfer von Virgil van Dijk (nein, nicht verwandelt, verursacht) und das folgende 3:1 durch Igor Thiago machten dann alles klar.

Mohamed Salah traf in der 89. Minute nochmal zum 2:3, aber da war das Spiel ungefähr so lebendig wie ein abgestelltes Pint auf dem Tresen.

Arne Slot: Vom Titelverteidiger zum Taktikphilosophen

Nach dem Spiel soll Arne Slot laut britischen Medien gesagt haben, er „sehe viele positive Dinge“.
Man kann nur hoffen, dass er damit nicht das Catering gemeint hat.

Denn was Liverpool derzeit spielt, erinnert mehr an Improvisationstheater als an Premier-League-Fußball. Titelverteidiger? Im Moment eher Titelverleih, mit offener Rückgabeoption.

Sunderland auf Wolke Zwei – Xhaka mit Premier-League-Phönix-Moment

Während Liverpool über die eigene Abwehr stolpert, mischt Aufsteiger Sunderland die Liga weiter auf. Nach frühem Rückstand durch Alejandro Garnacho (4.) drehte das Team mit Granit Xhaka und Co. das Spiel bei Chelsea – offenbar mit einer Mischung aus Adrenalin, Zufall und britischem Starkregen.

In der 93. Minute sorgte Chemsdine Talbi für die Entscheidung – und bei Chelsea für die Frage: „Wie viele Minuten dauert eine Krise?“

Manchester United: Tore, Tore, Tore – aber bitte keine Ordnung

Manchester United hat sich derweil ein 4:2 gegen Brighton gesichert. Bryan Mbeumo traf doppelt und schraubte das Torverhältnis auf „sieht besser aus, als es ist“.

Fazit: Krise mit Stil – und britischem Humor

Liverpool taumelt, Arne Slot denkt, Brentford lacht. Und irgendwo in Nordlondon sitzt Mikel Arteta und streicht sich genüsslich durch den Bart.

Wenn das so weitergeht, könnte der Titelverteidiger bald in der Tabelle nicht mehr nach oben schauen müssen – sondern nach Tottenham. Und das ist, selbst für Liverpool, das wahre Horror-Szenario.

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