Der schwere Sturz von Skilegende Lindsey Vonn bei der olympischen Abfahrt am 8. Februar sorgt weltweit für Aufsehen – und für hitzige Diskussionen im Netz. Doch eine Stimme meldet sich nun deutlich zu Wort: Olympiateilnehmerin Keely Cashman verteidigt Vonn gegen Kritiker und räumt mit Mythen rund um den Unfall auf.
„Viele haben einfach keine Ahnung“, sagte Cashman am Montag. „Wenn du bei dieser Geschwindigkeit ein Tor hakst, gibt es kaum eine Chance, das abzufangen – das hat nichts mit dem Knie zu tun.“
Vonn startete das Rennen mit bereits bekannten Knieverletzungen, darunter ein gerissenes Kreuzband (ACL), ein Meniskusschaden und Knochenprellungen im linken Bein – Folgen eines Trainingssturzes am 30. Januar. Trotz allem fühlte sie sich stabil, trug eine Orthese und absolvierte zwei solide Trainingsläufe vor dem Rennen, bei denen sie sogar den drittschnellsten Lauf hinlegte.
Im Rennen selbst riskierte sie alles: eine aggressive, enge Linie – typisch für eine Medaillenanwärterin. Doch bereits am vierten Tor blieb sie mit dem Ski hängen, wurde herumgerissen und mehrfach durch die Luft geschleudert, bevor sie hart im Schnee aufschlug.
Vonn erlitt bei dem Sturz einen Beinbruch und wurde noch am selben Tag operiert. US Skiing bestätigte, dass ihr Zustand stabil sei, weitere Details stehen jedoch noch aus.
Olympionikin Keely Cashman hat genug von der öffentlichen Spekulation: „Die Leute denken, sie verstehen den Sport – aber sie tun es nicht. Es ist nicht ihr Leben, nicht ihr Körper.“ Besonders absurd sei die Behauptung, Vonn sei nur wegen ihrer alten Verletzung gestürzt. „Das ist, als würde man die Hand bei Tempo 130 aus dem Autofenster halten und denken, das sei sicher.“
Cashman fordert Respekt: „Unterstützt sie, statt Unfug zu erzählen.“
Fazit: Vonn wollte bei ihren letzten Olympischen Spielen noch einmal alles geben – und bezahlte dafür einen hohen Preis. Doch die größte Entgleisung spielt sich diesmal wohl nicht auf der Piste, sondern in den Kommentarspalten ab.
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