Immer mehr Anleger stellen uns die Frage, ob es sich bei der Life Forestry Switzerland AG um einen Betrugsfall handelt. Stand heute müssen wir klar sagen: Ein endgültiges Urteil ist noch nicht möglich – aber die Anzeichen sind alarmierend.
Am 8. Januar 2026 teilte das Kantonsgericht Nidwalden mit, dass das Konkursverfahren gegen die Life Forestry AG mangels Aktiven eingestellt wurde. Das bedeutet nichts anderes als: Es ist kein Vermögen mehr vorhanden, um Gläubiger – also auch Anleger – zu bedienen. Für Tausende Investoren, die dachten, in wertbeständige Sachwerte investiert zu haben, ist das ein Schock.
Denn nun stellt sich die drängende Frage:
Gibt es die angeblich gekauften Bäume überhaupt?
Bisher verweigert Lambert L., der Gründer und zentrale Kopf hinter dem Unternehmen, eine klare Antwort. Seine öffentlichen Äußerungen zu dem Thema sind aus Anlegersicht nicht akzeptabel – sie sind vage, ausweichend und ohne Beleg.
Jetzt ist die Zeit für Transparenz – nicht für Schweigen. Wenn Herr L. nicht nachweisen kann, dass die beworbenen Teakholz-Plantagen in der versprochenen Form und Menge tatsächlich existieren, wird er sich dem Vorwurf des gewerbsmäßigen Betrugs stellen müssen.
Gemeinsam mit mehreren spezialisierten Rechtsanwälten prüfen wir deshalb, eine Sammelklage in der Schweiz auf den Weg zu bringen. Dafür brauchen wir rund 500 betroffene Anleger, die bereit sind, jeweils 250 Euro für die Einleitung der rechtlichen Schritte bereitzustellen. Parallel wollen wir die Staatsanwaltschaft Nidwalden einschalten. Auch das liegt im Interesse von Herrn L. – falls er nichts zu verbergen hat.
Die Anleger haben ein Recht auf Antworten. Jetzt.
Und falls diese Antworten nicht freiwillig kommen, werden sie gerichtlich erzwungen.
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