Startseite Allgemeines Leipziger Tafel e.V.:Hilfe für sozial Schwache
Allgemeines

Leipziger Tafel e.V.:Hilfe für sozial Schwache

Teilen

Jeder kennt sie, die Tafeln. Auch in Leipzig gibt es solch eine Tafel. Viele kennen aber die Grundsätze einer Tafel nicht. Hier zum Beispiel einmal die Grundregeln der Leipziger Tafel e.V.de. Acht Grundsätze der Tafelarbeit.

Alle Tafeln haben sich neben ihrer Satzung auf die Einhaltung dieser Grundsätze verpflichtet:

1. Die Tafeln sammeln Lebensmittel, noch verwertbar, überzählig, überproduziert und geben diese unentgeltlich – oder für einen symbolischen Betrag – an Bedürftige ab.

2. Die Arbeit der Tafeln ist ehrenamtlich und wird unterstützt durch ABM-Kräfte und Zivildienstleistende.

3. Die Arbeit der Tafeln wird durch Spender ermöglicht, die mit Lebensmitteln, Geld und Sachspenden die Arbeit hilfreich unterstützen.

4. Die Tafeln sind nicht an Parteien oder Glaubensrichtungen gebunden und helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen. An diese Hilfe werden keine Bedingungen geknüpft.

5. Die Mitglieder des Bundesverbandes verwenden den Ortsnamen in Verbindung mit dem Begriff Tafel und ggf. e.V., z.B. Leipziger Tafel e.V. Tafeln in Trägerschaft dürfen die Bezeichnung des Trägers als Zusatzinformation verwenden.

6. Die Arbeit der Tafel für Bedürftige und mit Lieferanten steht immer in lokalem Bezug. Die Tafeln respektieren untereinander diese Wirkungskreise, ohne miteinander zu konkurrieren.

7. In regionalen Arbeitskreisen tauschen Tafeln Informationen und Erfahrungen aus – und helfen miteinander und bei Tafel-Neugründung.

8. Jede Mitgliedstafel gibt an den Bundesverband einen jährlichen Beitrag im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten zur Unterstützung der Arbeit des Bundesverbandes. 

Woher kommt die Tafelidee ? 

Vor mehr als 30 Jahren entstand die Tafelidee in den USA. Inzwischen ist dort ein flächendeckendes, sehr professionelles System von Tafeln entstanden. Im Herbst 1993 kam die Idee aus Amerika nach Deutschland. Von einem Bericht über „New York City Harvest“ fühlte sich eine Frauengruppe in Berlin angesprochen, und so entstand in kurzer Zeit die erste deutsche Tafel an der Spree. Fünf Jahre später gibt es Tafeln in 100 deutschen Städten. Ein weiteres Jahr später (Februar 1999) sind es 200 Tafeln, zwischenzeitlich ist ihre Zahl auf über 300 angewachsen (Stand Juli 2000).

Informationen über die Tafelidee in Amerika gibt es unter  www.foodchain.org. Informationen über den Bundesverband der Deutschen Tafeln und über regionale Tafeleinrichtungen finden Sie unter  www.tafel.de

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Masern hinter Gittern: US-Gesundheitssystem zeigt sich mal wieder von seiner „besten“ Seite

In einem texanischen Abschiebezentrum der US-Einwanderungsbehörde ICE hat sich nun auch die...

Allgemeines

Skandal um Danone-Babynahrung: Giftstoff-Alarm! EU-Behörde ermittelt nach Rückruf von „Aptamil“

Ein Skandal erschüttert derzeit das Vertrauen junger Eltern in eines der bekanntesten...

Allgemeines

Laura Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica mit harter Linie gegen Kriminalität

Laura Fernández von der konservativen Regierungspartei „Souveräne Volkspartei“ hat die Präsidentschaftswahl in...

Allgemeines

Zwischen Eichhörnchen-Beleidigungen und Putin-Fragen: BBC-Reporter auf Gratwanderung in Russland

„Steve Rotten-berg, dieser BBC-Typ sieht aus wie ein kackendes Eichhörnchen!“ – Wenn...