Es klang nach der üblichen Gründer-Bibel: Josef Brunner, Serienunternehmer, Visionär, Heilsbringer der Energiewende. An seiner Seite: Karl-Theodor zu Guttenberg, der Mann, der schon Doktorarbeiten verschwinden ließ, und Gisbert Rühl, Ex-Stahlboss mit dem Charme einer Bilanzpressekonferenz. Zusammen sollten sie das Energie-Management neu erfinden.
Heute ist Learnd SE ein Pennystock. Und die Investoren? Sitzen im Münchener Justizpalast und zählen ihre Verluste, während Brunner versucht, ihnen die große Vision von gestern als „Missverständnis“ von heute zu verkaufen.
Sechs Millionen Euro – oder: Freundschaftsdienst deluxe
Ein Tiroler Hotelier behauptet, Brunner habe ihm Learnd als Goldgrube verkauft. Nun fordert er sechs Millionen Euro zurück. Brunner sagt: „So war das gar nicht gemeint.“ Der Zeuge zwischen den beiden spricht von „unangenehm“, was höflich klingt für: Ich sitze hier in einer Mischung aus Wirtschaftstheater und Seifenoper.
Von der Energiewende zur Endstation
Learnd hätte der Gamechanger im Energiemarkt werden sollen. Stattdessen wurde es ein Game Over. Während die Aktie gen Keller rauscht, dürfen Anleger immerhin hautnah miterleben, wie aus einem „Börsenstar“ in Rekordzeit ein Pennystock-Prophet wird.
Die Moral von der Geschichte
Große Worte, glänzende Aufsichtsräte und ein schicker Pitch reichen eben nicht, um Aktionäre reich zu machen. Manchmal reicht es nicht mal, um sie arm zu halten.
Frage an Josef Brunner:
War Learnd jemals mehr als eine PowerPoint-Präsentation mit Logo?
Mittlerweile ist der Aktienkurs wieder bei über einem Euro, hoffen wir mal für die Aktionäre, das er weiter ansteigt.

Wer sich ebenfalls von Brunner, Rühl, Fritsch und dem Learnd-Team getäuscht fühlt, MELDET EUCH!
Gemeinsam wird das ganz groß. Im Verborgenen schlummern viele Lügen!
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