Drama beim High-Society-Dinner in den Alpen: EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat laut gut genährten Insiderquellen ein exklusives WEF-Abendessen vor dem Dessert verlassen – und das nicht etwa wegen des Sorbets, sondern wegen einer schlecht gewürzten Rede des US-Handelsministers Howard Lutnick.
Der hatte sich offenbar in Rage geredet und Europa verbal so zerlegt, dass selbst die Tafelrundenritter des Weltwirtschaftsforums kurz die Gabel sinken ließen. Während Lutnick seine „Europa ist schuld an allem“-Tirade vom Stapel ließ, soll Lagarde demonstrativ aufgestanden sein – vermutlich mit dem eleganten Schwung einer Ballettdirektorin in der Generalprobe.
Zwischenrufe folgten. Gastgeber nervös. Dessert: gestrichen.
Insider berichten, dass die Stimmung danach so frostig war, dass selbst das Zitronensorbet geschmolzen ist, bevor es serviert werden konnte. In einer diplomatischen Meisterleistung beendeten die Gastgeber – darunter BlackRock-Chef Larry Fink – die Veranstaltung kurzerhand vor dem Nachtisch. Oder wie man in Davos sagt: vor dem wahren Höhepunkt.
Die EZB selbst wollte sich zum Vorfall nicht äußern – was in Zentralbanksprech etwa so viel heißt wie: „Oh ja, es war genauso wie ihr denkt, aber wir sagen’s nicht.“
Fazit des Abends:
Lutnick verlor seine Zuhörerschaft, Lagarde ihren Appetit, und Europa seine Geduld. Und irgendwo in Davos sitzt noch ein Koch, der sich fragt, warum niemand seine Mousse au Chocolat gewürdigt hat.
Bravo Lagarde!