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Lagarde: „Der Euro braucht mehr Glow-Up!“

Hans (CC0), Pixabay
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EZB-Chefin Christine Lagarde hat genug davon, dass der Euro in der Weltwirtschaft die ewige Nummer zwei ist.
„Wir müssen die globale Rolle des Euro stärken“, sagte sie gestern und fügte sinngemäß hinzu:

„Der Dollar hat schon viel zu lange Hauptrolle gespielt – Zeit für ein europäisches Spin-off!“

„Wir sind keine Nebenfigur im Finanzdrama!“

Der Euro sei aktuell die zweithäufigst gehandelte Währung der Welt, aber das reiche ihr nicht mehr. „Wir können kein passiver sicherer Hafen bleiben“, so Lagarde – was in Notenbanksprech ungefähr bedeutet: Europa soll aufhören, brav das Portemonnaie anderer zu halten, während der Dollar die Party schmeißt.

Chefvolkswirt Philip Lane warnte bereits, dass der starke Euro die Wirtschaft beeinflusse. Lagarde hingegen scheint das sportlich zu nehmen:

„Dann trainieren wir halt die Konjunktur. Sie hat ja eh noch Weihnachtskekse von 2022 drauf.“

Warum hinkt Europa hinterher?

Laut Lagarde liegt das Problem – Überraschung! – nicht in den USA, sondern bei uns selbst: zu viele Regeln, zu viele Steuern, zu viele Bürokraten, die lieber Excel öffnen als Märkte.

„Wir sind wie ein Formel-1-Team, das erst losfahren darf, wenn alle 27 Mechaniker ein Formular unterschrieben haben.“

Handelsabkommen: Der Euro soll auf Weltreise gehen

Lagarde will den Euro deshalb in mehr internationale Geschäfte bringen. Die EU sei ohnehin schon größter Handelspartner für 72 Länder, die fast 40 Prozent der Weltwirtschaft ausmachen – aber da geht noch was.

Sie schlägt neue Handelsabkommen vor, die die EU-Exporte bis 2032 um 40 Prozent steigern könnten.
Oder, wie sie es vermutlich inoffiziell nennt:

„Make Euro Great Abroad.“

Fazit: Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, bitte!

Die EZB-Chefin will, dass Europa endlich selbst an sich glaubt. Der Euro soll nicht nur bezahlen, sondern begeistern.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Euro bald nicht mehr nur für Cappuccino in Rom, sondern auch für Öl in Lagos und Laptops in Tokio stehen.

Und wenn nicht – na ja, dann bleibt er halt das, was viele Touristen ohnehin schon denken:

„Ein sehr schönes Souvenir aus Europa – leider ohne Wechselkursvorteil.“

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