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Kurzer Burgfriede China und USA

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Die USA und China lassen in ihrem Zwist um den richtigen Weg zu einer ausgewogenen Weltwirtschaft nicht locker.
Einen Tag nach dem G20-Gipfel in Südkorea kamen die Differenzen zwischen der traditionellen Wirtschaftsmacht USA und dem aufstrebenden China beim Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforum (Apec) im japanischen Yokohama zur Sprache. Vor Wirtschaftsvertretern der Pazifikregion forderte Obama von Ländern mit hohen Handelsüberschüssen wie China, sich auf ihrem Wachstumskurs unabhängiger von Exporten zu machen. Chinas Präsident Hu Jintao betonte kurz darauf vor demselben Publikum, Änderungen der Wirtschaftspolitik kämen schrittweise. „In Zukunft sollte keine Nation annehmen, dass allein Exporte nach Amerika die Weichen für Wohlstand stellen“, sagte Obama. Die Wirtschaftskrise habe gezeigt, dass die Abhängigkeit von den US-Verbrauchern und asiatischen Exporten als Wachstumsmotor Grenzen habe. Chinas Präsident erklärte kurz nach Obamas Rede, die Volksrepublik wolle die Binnennachfrage ankurbeln und bekenne sich zu einer Reform seines Währungskurses – auf eigene Initiative, kontrolliert und Schritt für Schritt. Worte des mächtigsten Mannes der Welt.

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