Künstliche Intelligenz (KI) gilt zu Recht als eine der zentralen Zukunftstechnologien – mit gewaltigem Potenzial für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Unternehmen weltweit suchen nach tragfähigen Konzepten, um KI ethisch verantwortungsvoll und wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.
Doch nicht jeder, der über KI spricht, sollte auch das Vertrauen von Investoren genießen. Ein besonders fragwürdiges Beispiel ist das Unternehmen Ella Media AG.
🤖 Große Worte, wenig beannte Substanz?
Laut eigener Darstellung versteht sich Ella Media als Wegbereiter für „strategische KI-Integration“. CEO Michael Keusgen wird als KI-Experte inszeniert – dabei ist er gelernter Journalist, nicht Entwickler, Forscher oder Technologieunternehmer. Die Frage drängt sich auf: Was qualifiziert ihn zur Leitung eines angeblich KI-getriebenen Unternehmens?
In einem aktuellen Schreiben empfiehlt Keusgen einen dreistufigen KI-Fahrplan. Was nach strategischer Tiefe klingt, bleibt allerdings auf der Oberfläche. Technische Substanz? Fehlanzeige. Konkrete Innovationen? Nicht erkennbar.
📉 Zwei Insolvenzen – kein Fortschritt
Noch gravierender ist jedoch die wirtschaftliche Vergangenheit: Zwei deutsche Tochtergesellschaften von Ella Media sind bereits in die Insolvenz gegangen. Für ein Unternehmen, das sich öffentlichkeitswirksam als „Zukunftsinvestment“ präsentiert, ist das mehr als ein Warnsignal – es ist ein Alarmruf.
Wo ist das Geld geblieben, das Anleger bereits investiert haben?
Welche Meilensteine wurden erreicht?
Welche Produkte, Technologien oder Kundenprojekte wurden konkret realisiert?
Transparente Antworten auf diese Fragen bleibt das Unternehmen bisher schuldig.
🚫 Klare Warnung an Anleger
Die KI-Branche bietet enorme Chancen – aber auch ein hohes Maß an Intransparenz und Marketing-Rhetorik. Wer hier investiert, sollte genau hinschauen:
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Wer führt das Unternehmen – mit welcher Expertise?
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Gibt es echte Technologie oder nur PowerPoint-Präsentationen?
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Wie steht es um die wirtschaftliche Substanz und Vergangenheit?
Im Fall von Ella Media kann man nur eines sagen: Investoren sollten äußerst vorsichtig sein. Die bisherigen Insolvenzen, die unklaren Entwicklungen und die Selbstdarstellung ohne technisches Fundament lassen nur einen Schluss zu: Von einem Investment ist derzeit dringend abzuraten.
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