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Kryptopanik an der Tastatur: Bitcoin unter 70.000 Dollar – Hodler weinen in NFTs

vjkombajn (CC0), Pixabay
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Die Digitalwährung mit dem Selbstbewusstsein eines Hochhauses und der Stabilität eines Wackelpuddings hat mal wieder Nerven gezeigt: Bitcoin ist heute unter die 70.000-Dollar-Marke gefallen – ein psychologisch wichtiger Punkt, den viele Krypto-Fans noch vor Kurzem für ein Fußvolk-Problem hielten.

Exakt 69.858 Dollar. Da ist selbst Elon Musk kurz zusammengezuckt (oder war’s doch nur das Licht in seiner Raumkapsel?).

Blutbad auf der Blockchain

Der Kursrutsch um 3,8 % klingt harmlos, wäre da nicht die Woche davor – in der Bitcoin schon über 8 % verlor. Das macht 20 % Minus seit Jahresbeginn. Da fragt sich selbst der härteste Hodler:

„War das jetzt nur eine Korrektur… oder doch der Vorbote der Apokalypse?“

Ether, der nervöse kleine Bruder von Bitcoin, dachte sich: „Wenn schon, denn schon“ – und stürzte seit Januar um 30 % ab. Dafür gibt’s in der Ethereum-Community jetzt Gruppenumarmungen in der Metaverse-Selbsthilfegruppe.

Warum das Ganze? Zwei Worte: Kevin Warsh.

Der Mann, der aussieht wie der perfekte Schwiegersohn in einem Netflix-Finanzthriller, wurde zum neuen Fed-Chef ernannt. Und das war offenbar zu viel für die fragile Krypto-Seele. Denn Warsh gilt als jemand, der eher Zinsen erhöht, als Dogecoin zu halten – was ihn in der Bitcoin-Telegramgruppe zur Persona non grata macht.

Ein Analyst erklärte nüchtern:

„Der Markt befürchtet, dass Warsh der Party das Licht ausmacht.“
Ein anderer sagte:
„Das ist kein Crash, das ist ein Reality Check.“

Twitter brodelt – Reddit brennt

In den einschlägigen Foren herrscht der übliche Mix aus „Buy the dip!!!“, „It’s over“, und „Jetzt erst recht: alles in Shiba Inu!“.

Ein User postete verzweifelt:

„Habe gerade meine letzten Bitcoin verkauft, um meinen Margin Call bei einem NFT zu decken. War das falsch?“
Antwort:
„Bruder, wir sind alle falsch.“

Fazit:

Bitcoin ist wieder da, wo er hingehört: In einem epischen Drama aus Hoffnung, Verzweiflung und sehr vielen schlecht gelaunten Telegram-Nachrichten. Und während Kevin Warsh vermutlich irgendwo ganz entspannt einen Kaffee trinkt, laufen weltweit unzählige Trader hektisch zwischen Trading-App, YouTube-Analyse und Chamomile-Tee hin und her.

Bleibt nur eine Frage offen:
„Wann Lambo?“

 

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