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KFM Deutsche Mittelstand AG – was für ein merkwürdiges Interview Herr Grote

Fotocitizen (CC0), Pixabay
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Wer das Interview gehört hat, der fragt sich natürlich, „was dieser Mann an dieser Stelle bei der KFM Deutsche Mittelstand AG macht?“

Unglaublich, Herr Grote behauptet allen Ernstes, dass Immobilienunternehmen „immun seien gegen die aktuelle Krise“. Hallo Herr Grote, ist diese Einschätzung wirklich ihr Ernst? Das sagen Sie dann noch als Vertreter der KFM Deutsche Mittelstand AG?

Wenn alle Experten der KFM Deutsche Mittelstand AG so kompetent sind, dann kann ich nur empfehlen, „kein Investment mehr in dieses Unternehmen zu tätigen“. Natürlich werden Immobiliengesellschaften von dieser Corona-Krise betroffen sein, vor allem dann, wenn das Immobilienunternehmen gewerbliche Mieter hat.

Mieter, die heute möglicherweise schon die Einstellung ihrer Mietzahlungen erklärt haben bzw. beabsichtigen. Schauen Sie sich doch bitte einmal ihr Investment FCR Immobilien AG genauer an, vor allem die Mieterstruktur der Objekte, die im Besitz dieses Unternehmen sind. Es fällt mir schwer zu glauben, dass man dort nicht auch betroffen ist.

Das gilt auch für andere Immobilieninvestments, in die die KFM Deutsche Mittelstand AG investiert ist. Sie sprechen von einem Spielehersteller. Wieso bitte schön soll dieser immun gegen diese Krise sein?

Natürlich geben die Menschen derzeit weniger Geld aus, nicht nur mangels Gelegenheit, sondern auch, weil sie vorsichtiger werden bei ihren Konsumausgaben, weil sie nicht wissen, was da noch so kommt.

Mit Verlaub, sehr geehrter Herr Grote, jeder von uns wird in irgendeiner Form von den Auswirkungen der Corona-Krise natürlich betroffen sein. Es ist dann letztlich nur die offene Frage „wie stark?“. Die Aussagen in Ihrem Interview jedenfalls sind aus meiner Sicht nicht kompetent, geben die aktuelle Situation und deren mögliche Auswirkungen nur unzureichend wieder.

 

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