Es ist passiert: Der Bundesrat hat am 20. Dezember 2024 endlich grünes Licht gegeben, um die gefühlte Dauerbeschallung durch Cookie-Banner im Netz zu beenden. Endlich mehr Surfen, weniger Klicken! Möglich machen das sogenannte „anerkannte Dienste zur Einwilligungsverwaltung“ – klingt kompliziert, könnte aber das digitale Leben deutlich entspannter machen.
Bye-bye Banner?
Die Idee: Diese anerkannten Dienste speichern die Entscheidung, ob Nutzer „Ja“, „Nein“ oder „Frag mich nie wieder!“ zu Cookies sagen. Dann übermitteln sie die Antwort auf Wunsch an Webseitenanbieter. Ergebnis: Anbieter müssen nicht mehr jedes Mal dieselbe Frage stellen, die ohnehin niemand mehr liest.
Freiwillig, aber bitte ordentlich!
Damit das Ganze keine wilde Keksparade wird, hat die Verordnung klare Regeln: Wie ein solcher Dienst funktioniert, wer ihn anerkennen darf (Spoiler: die Datenschutzbehörde) und dass die Software sicher sein muss. Aber keine Sorge, niemand wird gezwungen – weder Nutzer noch Webseitenbetreiber.
Wann kommt der Keksfrieden?
Sobald die Verordnung offiziell verkündet ist, tritt sie zum nächsten Quartalsbeginn in Kraft. Heißt: Bald könnten nervige Cookie-Banner wirklich Geschichte sein.
Der Bundesrat mahnt zur Vorsicht
Natürlich hat der Bundesrat noch ein paar Wünsche: Die Bundesregierung soll kritisch prüfen, ob das System funktioniert, und schon mal Plan B in der Schublade haben, falls die Keksrevolution ins Krümeln gerät.
Bleibt zu hoffen, dass diese Verordnung der Anfang vom Ende eines Alltagsproblems ist, das uns seit Jahren die Nerven raubt. Na dann, guten Appetit – oder auch nicht, je nachdem, was du entscheidest
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