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Kanonenfutter

creozavr (CC0), Pixabay
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Ein Video, das zeigt, wie Bürgerinnen und Bürger einem Gouverneur in der russischen Provinz Kemerowo vorwerfen, junge Männer als „Kanonenfutter“ im Krieg in der Ukraine einzusetzen, geht seit wenigen Tagen durch die sozialen Netzwerke. Mehrere Mitglieder der russischen Bereitschaftspolizei wurden in der Ukraine getötet.

Die Amateuraufnahme zeigt einen Schlagabtausch bei einem Treffen von Bewohnern der sibirischen Stadt Nowokusnezk mit dem Gouverneur Sergej Ziwiljow, das am 5. März online gestellt wurde. Darin wird Ziwiljow auch vorgeworfen, die Mitglieder der Bereitschaftspolizei OMON seien über ihren Einsatz belogen worden. Man habe ihnen gesagt, sie würden zu einer Militärübung fahren. Stattdessen habe man sie als „Kanonenfutter“ eingesetzt. „Warum hat man unsere Burschen dorthin geschickt?“

Der Gouverneur rechtfertigte sich damit, dass er nichts sagen könne, da es sich um einen Sondereinsatz handle. Der Schlagabtausch fand offenbar auf einer Basis der Bereitschaftspolizei statt.

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