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Kalifornische Klinik entlässt Mitarbeitende nach „unangemessenen“ Social-Media-Fotos

PaliGraficas (CC0), Pixabay
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 Das Gesundheitsnetzwerk Sutter Health hat mehrere Mitarbeitende der Sansum Clinic (Urgent Care) in Santa Barbara entlassen, nachdem in sozialen Medien Fotos und Videos aufgetaucht waren, in denen Beschäftigte in Behandlungsräumen mit mutmaßlichen Körperflüssigkeiten von Patient*innen posierten und diese verspotteten.

In einer Mitteilung vom 3. September erklärte Sutter Health, man habe innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden die betroffenen Personen zunächst beurlaubt und weitere 24 Stunden später fristlos gekündigt. „Das Vertrauen der Patientinnen und Patienten hat für uns höchste Priorität. Wenn dieses Vertrauen verletzt wird, handeln wir umgehend“, hieß es. Das Verhalten verstoße „klar gegen unsere Richtlinien“, zeige „mangelnden Respekt“ und werde „nicht toleriert“.

Wie viele Mitarbeitende betroffen sind, teilte Sutter Health nicht mit. Gegenüber USA TODAY erklärte das Netzwerk jedoch, dass jede Person, die auf den Aufnahmen zu sehen sei und wissentlich daran mitgewirkt habe, nicht länger beim Unternehmen beschäftigt sei.

Inhalt der Aufnahmen

Den Berichten zufolge waren etwa acht Personen in den Räumen der Sansum Clinic zu sehen, wie sie lachten, deuteten und mit Flecken posierten. Über ein Bild war der Text „Dürfen Patient*innen euch Geschenke dalassen?“ gelegt; eine Bildserie trug die Beschriftung „Rate die Substanz!“. Ein Gruppenfoto endete mit: „Hinterlasst euren Gesundheitsfachkräften süße Geschenke wie diese!

Sutter Health stellte klar, dass die Aufnahmen nicht in einer Gynäkologie-Praxis, sondern in der Notfall-/Akutversorgung entstanden. Das ursprüngliche Video war laut Sutter Health von einer ehemaligen Mitarbeiterin auf TikTok veröffentlicht worden, die das Unternehmen bereits Ende Juli verlassen hatte; der Clip wurde inzwischen entfernt, kursiert jedoch weiterhin online.

Weitere Schritte und Hinweise für Betroffene

Sutter Health kündigte an, den Vorfall zu nutzen, um die Richtlinien und Schulungen konzernweit zu bekräftigen: Man erwarte von allen Teammitgliedern „höchste Standards an Mitgefühl, Professionalität und Respekt“.

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