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Johnson unter Druck

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Der frühere Regierungsberater Dominic Cummings hat erneut schwere Vorwürfe gegen den britischen Premier Boris Johnson erhoben. In einem langen Beitrag auf seiner privaten Website warf er der Regierung vor, die Wahrheit zu verdrehen und ihre Entscheidungen in der CoV-Pandemie nachträglich schönzureden. Aus der Downing Street gab es keine Reaktion.

Cummings veröffentlichte zudem mutmaßliche Bildschirmfotos privater WhatsApp-Nachrichten von Johnson. Darin soll Johnson seinen Kabinettskollegen und Gesundheitsminister Matt Hancock in Bezug auf den Aufbau des Coronavirus-Testsystems im vergangenen Jahr als „völlig sch… hoffnungslos“ („totally fucking hopeless“) bezeichnet haben.

In einer weiteren Nachricht soll er zudem vorgeschlagen haben, Hancock von seinem Posten zu entfernen. In den veröffentlichten Ausschnitten ist der Absender als „Johnson Boris“ benannt. Downing Street erklärte auf Anfrage, sich nicht detailliert zu den Bildern äußern zu wollen, stritt deren Echtheit jedoch auch nicht ab. Ein Regierungssprecher sagte der Nachrichtenagentur PA zufolge, der Premierminister habe weiterhin volles Vertrauen in Hancock.

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